Taxmen kehren in neuer Formation zurück

Jedem von ihnen scheint die Musik im Blut zu liegen. Nächsten Samstag treten Taxmen in Nieder-Ense auf: Philipp Zimmermann, Christian Scheerer, Mark Freier, Felix Klein und Caro Schulze. Foto: pr

Marienhagen. Die Rock-Band Taxmen lädt in neuer Formation für 16. Januar zum Konzert nach Nieder-Ense ein. Beginn: 20.30 Uhr.

Ein unscheinbarer Kellereingang in Marienhagen. Aber der Klang ist viel versprechend. Es ist der stete Rhythmus des Schlagzeugs, der seltene Besucher hier empfängt. Dann die unaufgeregten Basstöne, E-Gitarren. Eine Bandprobe mit „Taxmen“ in Marienhagen ist eine Begegnung mit echter Leidenschaft für Musik, mit Talent und mit musikalischem Erbe.

Seit 2012 gibt es „Taxmen“ inzwischen, aber in der neuen Formation spielen die Musiker erst seit September. „Und jetzt harmoniert es einfach“, sagt Mark Freier, der damals die Gruppe mit gründete. Und deswegen will „Taxmen“ jetzt auch zurück auf die Bühne - am 16. Januar in Nieder-Ense (siehe Kasten).

Und wer die fünf Musiker anstößt und nach ihrer musikalischen Laufbahn und ihrem Antrieb fragt, der beginnt „Taxmen“ zu verstehen. Christian Scheerer und Mark Freier kannten sich, spielten mit Gitarre und Schlagzeug manchmal Zuhause in der Garage. „Das kam ganz gut an“, erzählt Christian Scheerer. Mitspieler kamen und gingen. Felix Klein blieb. Sie alle verband die Liebe zum Rock.

„Mein Vater ist auch Musiker“, sagt Mark Freier. Es liegt ihm im Blut. Er spielt die zwölfseitige Gitarre und Mundharmonika. „Passt super zusammen“, sagt er. Und Freier ist auch die Stimme der Band. „Er hat einfach Talent“, bescheinigen ihm die Taxmen-Kollegen. Und dann legen sie los, spielen Westernhagen und dann die Beatles. Die Musik hallt von den Wänden wieder und Taxmen sind in ihrem Element.

„Seit ich neun bin, spiele ich Schlagzeug“, erzählt Christian Scheerer. Das erste hat sein Vater selbst gebaut. „Ich habe ein paar kaputt geschlagen“, sagt er dann schmunzelnd. Rock’n’Roll eben.

Und den lebt auch Felix Klein auf der Bühne. „Ich hatte da früher ein altes Poster von AC/DC“, erzählt er, „und ich wollte sein wie der Gitarrist“. 1000 Mal fiel sein Blick auf das Poster, bevor er zu seinem Vater sagte: Das will ich lernen. Er lernte. „Ohne AC/DC hätte ich nie gespielt“, sagt er heute. Mit der Gitarre steht er in der ersten Reihe, feiert, feuert an.

Bassist Philipp Zimmermann ist da anders. Bass? Ist das nicht manchmal langweilig? „Gar nicht“, sagt er, „mein Instrument ist wie ich.“ Es biete eine Grundlage, wolle sich aber nicht in den Vordergrund stellen. „Und der Bass ist wichtig. Ohne Bass hört sich alles Scheiße an“, ergänzt Felix Klein schnell. Bei Taxmen scheint jeder seinen Platz zu haben

Das Küken in der Band ist Caro Schulze - ein Bandgewächs. Ihre Eltern spielten in einer Band, ihre Mutter singt. Ehrensache, dass sie ihn ihre Fußstapfen tritt.

Am nächsten Samstag stehen sie zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne. „Wir wollen Ohrwürmer spielen“, sagt Felix Klein. Dann ergänzt er: „Aber natürlich vor allem Rock .“

Von Theresa Demski

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