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Chance für das Mönchshaus

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Sanierungsbedürftig: das marode Mönchshaus (links) in Mönchehof. Archivfoto: Wewetzer
Sanierungsbedürftig: das marode Mönchshaus (links) in Mönchehof. Archivfoto: Wewetzer

Espenau. Der Rettungsanker für das Mönchshaus in Mönchehof ist ausgeworfen: Mehrheitlich beschloss die Espenauer Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Montagabend, 20 000 Euro für die Bestandssicherung des ältesten Mönchehofer Gebäudes im Haushalt 2010 zu veranschlagen. Unter dieser Voraussetzung wird sich auch das Landesamt für Denkmalpflege mit 40 000 Euro beteiligen. Das Mönchshaus an der Hermann-Gmeiner-Straße wurde zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert gebaut.

Den Antrag, das Geld zur Verfügung zu stellen, kam von den Grünen. Sie wollen das unbewohnte Haus, das seit mehr als 25 Jahren vor sich hin gammelt, retten: „Es geht erst einmal darum, weitere Schäden zu verhindern“, begründete Robert Palandt den Antrag der Grünen. Fraktionskollege Jörg Tiemann nahm als Besitzer des Hauses nicht an der Abstimmung teil.

Das Geld soll aber nur an einen speziell für die Sanierung zu gründenden Verein übergeben werden, der dann das Haus von Tiemann übernehmen wird. Die Gründung stehe laut Palandt kurz bevor.

Ein Antrag der FWG-Fraktion, die 20 000 Euro ausdrücklich als einmalige Zahlung zu deklarieren - was auch die CDU favorisierte -, fand keine Mehrheit. „Wir reden jetzt nur über die Bestandssicherung“, sprach Karsten Schmacke (SPD) für die Befürworter. Ansonsten könne man sich „in zwei Jahren über den Einsatz der Abrissbirne Gedanken machen“. (swe) KOMMENTAR

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