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Dietzel schaltet sich ein

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Angst vor Elektrosmog: Wilhelm Dietzel (mit roter Krawatte) bot den Anwohnern seine Unterstützung an.  Fotos: Dilling
Angst vor Elektrosmog: Wilhelm Dietzel (mit roter Krawatte) bot den Anwohnern seine Unterstützung an. Fotos: Dilling

Lohfelden. Die Anwohner, die gegen die ihrer Ansicht nach gesundheitsgefährdende 380 -Kilovolt-Höchstspannungsleitung in Lohfelden kämpfen, hoffen auf Unterstützung aus Wiesbaden: Der CDU-Landtagsabgeordnete und frühere Landwirtschaftsminister Wilhelm Dietzel sagte während eines Ortstermins am Quellenweg unter der Trasse zu, er werde versuchen, der Berichterstatter für die Petition Lohfeldener Bürger im Landtag zu werden. Dietzel will sich auch um juristische Beratung und unabhängige Messungen kümmern.

Der stellvertretende Lohfeldener CDU-Vorsitzende Christoph Holstein hatte Dietzel gebeten, sich einzuschalten. Vor Ort erläuterten rund 25 Bürger dem Landtagsabgeordneten, warum die Trasse weg soll. Eine Anwohnerin berichtete, es habe im Umfeld der Trasse mehrere schwerwiegende Erkrankungen gegeben.

Der Elektrosmog sorge dafür, dass Energiesparlampen von selbst brennen. Vedat Kahya sagte, die 65 Meter hohen Masten hätten Schlagseite. Sie drohten umzustürzen. Der Elektromeister bezweifelt, dass Eon überhaupt gültige Durchleitungsrechte für diese Trasse hat.

Er werde Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einen Brief schreiben, um die Trasse wegzubekommen, kündigte er an. (pdi)

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