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Versuchte Vergewaltigung: Hunde schlugen Täter in die Flucht

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Von: Ulrike Pflüger-Scherb

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Im Bereich des Sandkastens in der Grünanlage ,,Grüne Mitte“ in Lohfelden sollen drei Männer in der Nacht zum Montag eine 38-jährige Frau angegriffen haben. © Ulrike Pflüger-Scherb

Lohfelden. Eine 38-jährige Frau aus Lohfelden ist in der Nacht zum Montag von drei Männern angegriffen worden. Das Trio versuchte, die Frau zu vergewaltigen.

Die beiden Hunde der Frau, eine Schäferhündin und ein Labrador, konnten die Vollendung der Sexualstraftat verhindern, indem sie die Täter in die Flucht schlugen. Möglicherweise wurde einer der Männer von den Hunden gebissen und trägt jetzt einen Verband.

Nun ermitteln die für Sexualdelikte zuständigen Beamten des Kommissariats 12 der Kripo wegen des Verdachts der versuchten Vergewaltigung, der sexuellen Nötigung und der gefährlichen Körperverletzung. Das Opfer trug Schnittverletzungen an der Hand, dem Arm und im Gesicht davon.

Nach Angaben von Polizeisprecher Torsten Werner war die Frau mit ihren beiden Hunden gegen 1.30 Uhr in der Grünanlage „Grüne Mitte“ im Bereich des Sandkastens/Sandschiffchens in Lohfelden unterwegs. Dort ließ sie ihre Hunde von der Leine.

Als diese sich etwas entfernt hatten soll ein Mann sie von hinten umklammert und festgehalten haben, während zwei andere sie begrabschten und zum Sex aufforderten. Auf ihre Schreie aufmerksam geworden, griffen die Hunde die drei Männer an und schlugen sie in die Flucht.

Das Opfer eilte zunächst nach Hause und vertraute sich einer Nachbarin an. Diese wählte schließlich den Notruf 110 und verständigte die Polizei. Mehrere Streifenwagen beteiligten sich daraufhin an der Fahndung nach den drei Männern. Die Feuerwehr schickte einen Rettungswagen an die Lohfeldener Wohnung des Opfers, der die 38-Jährige schließlich in ein Krankenhaus brachte.

Das Opfer konnte die drei Männer nur vage beschreiben. Sie sollen alle hellbraune Hautfarbe gehabt haben und etwa 1,65 Meter groß gewesen sein. Sie trugen dunkle Sweatshirt-Jacken und unterhielten sich in einer ihr unbekannten Sprache.

Die Kripo-Ermittler des K 12 bitten nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben und Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter Tel. 05 61/9100 beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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