Hochwertiges Fleisch aus dem Landetal

Biohof Wagner setzt auf artgerechte Tierhaltung und kurze Wege

Hochwertige und nachhaltige Lebensmittel erlangen in unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert. Viele Menschen legen großen Wert auf die Herkunft ihrer Produkte und kaufen bewusst bei Erzeugern aus der Region. Bio boomt nach wie vor.

Biohof Wagner

Seit 2007 betreibt der Biohof Wagner in Spangenberg-Landefeld ökologische Landwirtschaft. Auf dem Hof leben im Schnitt 60 Tiere, darunter allein 20 Mutterkühe. Der Betrieb wurde 1912 gegründet und wird mittlerweile in der vierten Generation fortgeführt.

Großen Wert legt Familie Wagner auf artgerechte Haltung. „Je nach Wetterlage leben unsere Tiere rund sieben Monate im Jahr auf der Weide. Solange die Tiere bei uns sind, soll es ihnen gut gehen. Die Kälber bleiben für zehn bis zwölf Monate bei ihren Müttern. Unsere Tiere werden nicht gemästet und sie erhalten keinerlei Kraftfutter, auch kein Getreide.“, sagt Betriebsinhaber Reinhard Wagner.

Mutterkühe, Kälber, Färsen und auch die Bullen sind bei Wagners in den Sommermonaten ausschließlich auf der Weide und fressen Gras. Den Winter verbringen die Tiere in mit Stroh eingestreuten, offenen Stallanlagen und bekommen Grassilage und Heu zu fressen. Das Futterangebot und die artgerechte Freilandhaltung sind maßgeblich für die Spitzenqualität des Fleisches verantwortlich. „Unsere Tiere erhalten ausschließlich hofeigenes Futter, die Aufzucht der Kälber erfolgt mit natürlicher Muttermilch direkt vom Euter“, erklärt Herr Wagner.

Direktvermarktung und Lieferservice

Biohof Wagner

Um den Weg zum Schlachter kurz zu halten, lässt der Biohof Wagner seine Tiere von der Landmetzgerei Töpfer im Homberger Stadtteil Caßdorf möglichst stressfrei schlachten. In dem traditionellen Fachbetrieb wird besonders auf ausreichend langes Abhängen geachtet, um die Qualität des Fleisches zu optimieren. „Wir schlachten nur auf Vorbestellung von Oktober bis April, und wenn ein Tier zu mindestens 80 Prozent verkauft ist. Bei uns werden die Tiere in der Regel erst nach zwei Jahren geschlachtet. Kälber schlachten wir überhaupt nicht“, betont der Betriebsinhaber.

Biohof Wagner

Im Schnitt werden so pro Jahr achtzehn Tiere zu Fleisch und Wurst verarbeitet. Als Direktvermarkter verkauft der Biohof Wagner seine Produkte ab Hof an seine Kunden. Die Mindestabnahmemenge beträgt fünfeinhalb Kilogramm. „Wir liefern in einem Umkreis von rund 50 Kilometern bis direkt vor die Haustür. Gern können Kunden aber auch zu uns kommen und sich dann ein Bild von der Tierhaltung machen“, sagt Biobauer Wagner.

Sortenreine Bio-Speiseöle aus dem Allgäu und dem Weserbergland

Wer schon einmal im Landetal ist, sollte auch unbedingt die große Palette an Bio-Speiseölen ausprobieren. Seit 2016 kooperiert der Biohof Wagner mit dem Biohof Chiemgaukorn im Allgäu und der Ölmühle Solling im Weserbergland. Neben klassischem Raps- und Sonnenblumenöl bekommt man bei Wagners unter anderem auch Aprikosenkern- und Zwiebel-Knoblauchwürz-Öl. Alle Öle sind frisch gepresst. „Ausgefallene Öle wie beispielsweise Schwarzkümmel-Öl können wir in der Regel innerhalb einer Woche besorgen“, verspricht Reinhard Wagner. (zmh)

Kontakt:

Betriebsinhaber:
Reinhard Wagner
An der Lande 12
34286 Spangenberg 

Tel. : 05663 7575
Fax : 05663 6786
E-mail: biohof-wagner@t-online.de
Homepage: biohof-wagner.jimdo.com

Direktvermarktung:
Stefan Wagner
An der Lande 12
34286 Spangenberg
Tel.: 05663 7048
E-mail: stefan_wagner84@freenet.de

Rubriklistenbild: © Repro: Haaß

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