Kreissparkasse soll einspringen – Entscheidung im Jahr 2017

Felsberger Sparkasse will übernommen werden

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Könnte Teil der Kreissparkasse Schwalm-Eder werden: Der Sitz der Stadtsparkasse Felsberg. Sie wurde im Jahr 1848 gegründet.

Schwalm-Eder. Die Felsberger Stadtsparkasse soll in der Kreissparkasse Schwalm-Eder (KSK) aufgehen. Felsbergs Bürgermeister Volker Steinmetz wird als Vorsitzender des Verwaltungsrats beim Landkreis eine entsprechende Anfrage stellen. Diese Empfehlung gibt es vom Magistrat und dem Fachausschuss der Stadt, der am Dienstagabend tagte und dies einstimmig empfiehlt.

Die Parlamentarier werden am Donnerstag, 8. Dezember, darüber abstimmen.

„Wir haben uns als eine der kleinsten Banken im Sparkassenverband Hessen-Thüringen gut geschlagen“ sagt Steinmetz. Man müsse aber der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern und Kunden gerecht werden. Das heißt, man dürfe nicht den Zeitpunkt verpassen, aufgenommen zu werden. Mittelfristig könne man den Mitarbeitern so eine Perspektive erhalten.

Die Entscheidung, ob die Kreissparkasse die Stadtsparkasse Felsberg aufnehme, werde in den Gremien diskutiert und im kommenden Jahr vom Kreistag entschieden, sagt Landrat Winfried Becker. Man habe sich bereits mit der Situation auseinandergesetzt, es fehlten aber der offizielle Aufnahmewunsch und weitere Details zur Situation der Bank.

Auch wenn es bei der Verwaltung und dem Personalwesen viele Überschneidungen geben könnte, würden keine der derzeit etwa 40 Mitarbeiter der Stadtsparkasse entlassen. Dies lasse schon der Paragraf 613a des Bürgerlichen Gesetzbuches nicht zu, erklärt Becker. Der Schutz gilt für die Dauer von einem Jahr. „Es wird viele Fragen geben, die wir klären müssen“, sagt Becker.

Welche Funktion der Felsberger Sparkassen-Direktor Ingo Lange bekäme, sei ebenfalls noch offen. Der Vorstand der Kreissparkasse würde aber weder vergrößert noch verändert: Thomas Gille und nach Karl-Otto Winters Ausscheiden Michael von Bredow werden das Geldinstitut leiten.

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