Nahe der Unfallstelle

Polizei zieht auf A7 bei Guxhagen polnischen Schrott-Lkw aus dem Verkehr

+

Fuldabrück/Guxhagen. In der Nähe der A7-Unfallstelle zwischen Guxhagen und Dörnhagen, wo am Dienstag bei einer Massenkarambolage drei Menschen starben, hat die Polizei am Donnerstag einen polnischen Schrott-Laster aus dem Verkehr gezogen.

Laut Polizeisprecher Torsten Werner war der Sattelzug, der von einem 39-jährigen Polen gesteuert wurde, mit einem mobilen 24-Tonnen-Kran auf dem Weg von Italien zum Hamburger Hafen. Der Sattelauflieger war nicht nur ungeeignet für den Transport des Krans, er war auch durch und durch marode. Ein Auszug aus der Mängelliste (Fotos oben): Holzbohlen des Aufliegers gebrochen, Eisenträger erheblich verrostet, Achsen in schlechtem Zustand, Druckluftbehälter der Bremsen defekt. „Dass bei der Fahrt nicht mehr passierte, grenzt an ein Wunder“, so Werner. Dem Polen wurde die Weiterfahrt untersagt. Als Sicherheitsleistung und für das Gutachten muss er mehrere hundert Euro zahlen.

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren: Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.