Flüchtlinge sollen in ehemalige Guxhagener Raiffeisenhalle einziehen

Guxhagener Bahnhofsumfeld: rechts das alte Raiffeisenlager, mittig die neue Park-and-Ride-Anlage, links der Bahnsteig in Richtung Melsungen. Foto: Grugel
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Guxhagener Bahnhofsumfeld: rechts das alte Raiffeisenlager, mittig die neue Park-and-Ride-Anlage, links der Bahnsteig in Richtung Melsungen.

Guxhagen. Auf dem Raiffeisengelände Guxhagen soll in einer ehemaligen Lagerhalle und im einstigen Kornhaus bis zum Sommer Wohnraum für Asylsuchende entstehen. In der Sache brachte jetzt das Parlament Guxhagen einstimmig ein Vertragspaket auf den Weg.

Vertragspartner sind laut Verwaltung die Gemeinde Guxhagen, der Landkreis Schwalm-Eder und ein Investor, der die Gebäude an der Bergstraße sanieren und umbauen möchte. Neben Aufenthaltsräumen im Kornhaus sollen im alten Raiffeisenlager Wohnungen für 50 Personen entstehen.

Laut Bürgermeister Edgar Slawin leistet die Gemeinde 200.000 Euro Mietvorauszahlungen für den Innenausbau - das Geld soll über die Mieten innerhalb von fünf Jahren in die Gemeindekasse zurückfließen.

Das Gebäude selbst richtet der Eigentümer her. Es soll unter anderem neu eingedeckt werden und neue Fenster und Türen bekommen.

Nach Angaben der Gemeindeverwaltung könnte die Baugenehmigung für das Projekt noch im März vorliegen. Bereits im Juni solle die Unterkunft bezugsfertig sein. Der Landkreis soll zudem einen Vertrag mit einem Betreiber der Wohnanlage abschließen. Laut Slawin ist die Baugenehmigung an die Dauer der Unterbringung von Flüchtlingen gebunden. Sollten die Gebäude nach einem Auszug der Asylsuchenden weiter zu Wohnzwecken genutzt werden, müssten weitere Auflagen erfüllt werden. So seien beispielsweise Anforderungen an den Schallschutz zu erfüllen.

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