Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in drei Fällen

Nach tödlichem Unfall bei Guxhagen: Lkw-Fahrer erinnert sich an nichts

Guxhagen. Der Lkw-Fahrer, der vergangene Woche auf der A7 bei Guxhagen eine Massenkarambolage mit drei Toten verursacht haben soll, kann sich an das Geschehen nicht mehr erinnern.

Das habe der 50-jährige Tscheche am Donnerstag bei seiner Vernehmung in einer Kasseler Klinik erklärt, teilte Polizeisprecher Torsten Werner auf HNA-Anfrage mit.

Der Lkw-Fahrer, der bei dem Unfall vor der Autobahnbaustelle schwer verletzt wurde, schwebe nicht mehr in Lebensgefahr. „Er befindet sich auf dem Weg der Besserung“, sagte Werner. Gegen den Tschechen wird wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung in drei Fällen ermittelt.

Bei dem Horror-Unfall waren ein Ehepaar aus dem niedersächsischen Kreis Ammerland und seine elfjährige Tochter ums Leben gekommen.

Die Familie, die eine 15-jährige Tochter hinterlässt, war mit ihrem Wohnmobil auf der Rückreise aus dem Urlaub. Sobald es sein Gesundheitszustand erlaube, dürfe der Lkw-Fahrer in seine Heimat zurückkehren, so Polizeisprecher Werner.

Mehrere Tote bei schwerem A7-Unfall nahe Guxhagen

Das Gutachten zu dem Unfall steht noch aus. Ein Atemalkoholtest bei dem Fahrer habe keinen auffälligen Wert ergeben.

Archivvideo:

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Rubriklistenbild: © Hessennews.TV

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