Evangelisches Gemeindezentrum Altmorschen wird am Sonntag eingeweiht

Ein Haus für alle Generationen

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Neuer Treffpunkt: Rund 1,5 Millionen Euro investierte die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck, der Kirchenkreis Melsungen und die Evangelische Kirchengemeinde Altmorschen in den Bau des neuen Gemeindezentrums in der Straße am Jägerpfad.

Innerhalb eines Jahres ist in der Mitte von Altmorschen ein kirchliches Zentrum entstanden, dass seinesgleichen sucht und auch von der evangelischen Landeskirche als Pilotprojekt betrachtet wird.

Auf über 600 Quadratmetern Nutzflächen haben Kirchengemeinde, Pfarramt, Pfarrer und Diakonie eine gemeinsame Heimat gefunden, lediglich die Außenanlagen müssen in den kommenden Monaten noch gestaltet werden. Das komplett in Holzbauweise errichtete Gemeindezentrum besticht .durch seine offene, moderne Bauausführung und bietet Raum für vielerlei Aktivitäten.

Platz für Generationen

„Von der Krabbelgruppe bis zu den Senioren soll hier jeder seinen Platz finden“, sagt Pfarrer Helge Hofmann.  Zurzeit planen die Mörscher Engel einen Mehrgenerationengarten auf dem Gelände. Auf alle Fälle sollen bereits in Kürze die Flächen von Kindertagesstätte und Gemeindezentrum vereint werden und so den Austausch zwischen den Generationen fördern.

PDF der Sonderseite "Einweihung des Gemeindezentrums Altmorschen"

In der im Gebäude integrierten neuen Tagespflegeeinrichtung der Diakoniestation Fulda-Eder können täglich von 8 Uhr bis 16 Uhr bis zu fünfzehn Gäste betreut werden, erklärt der Geschäftsführer des Zweckverbandes Diakoniestation Fulda-Eder, Karsten Schwalm: „Die Betreuung kann ganz individuell für bis zu fünf Tagen die Woche gebucht werden.“ Alle Räume sind barrierefrei ausgestattet und im eigenen Fahrzeug können auch Rollstuhlfahrer befördert werden.

Rund 80 000 Euro hat der Zweckverband Diakoniestation Fulda-Eder laut Karsten Schwalm in die Ausstattung der von der Kirchengemeinde Altmorschen für 20 Jahre gemieteten Räume investiert. Die Stiftung Deutsches Hilfswerk hat mit einem Zuschuss in Höhe von circa 43 000 Euro für den Transporter und die Einrichtung zu der Realisierung beigetragen.

Festgottesdienst

Am Pfingstsonntag wird das Gemeindezentrum um 14 Uhr mit einem Festgottesdienst, in dem Pröpstin Sabine Kropf-Brandau die Festpredigt halten wird, offiziell seiner Bestimmung übergeben. Anschließend kann das Gebäude bei Kaffee und Kuchen besichtigt werden. „Wir wollen an dem Tag dem Gebäude auch einen Namen geben“, sagt Helge Hofmann und lädt alle Morschener ein, sich an der Abstimmung der zur Wahl stehenden Namen zu beteiligen. (zmh)

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