Zahlreiche Besucher bei „Nordhessen geschmackvoll!"

Regionale Delikatessen beim Melsunger Spezialitätenmarkt

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Im Bild zeigen Joana und Klaudia Al Samarraie ihren preisgekrönten Ziegenkäse. Klaudia Al Samarraie gewann mit der Rotenburger Hofkäserei dreimal den mittlerweile abgeschafften Publikumspreis.

Melsungen. Mit vollen Tüten und gut gesättigt verließen am Sonntag viele Besucher das Spezialitätenfestival „Nordhessen geschmackvoll!" in Melsungen.

Zum 12. Mal veranstaltete Slowfood Nordhessen in der Melsunger Innenstadt den Markt und hatte auch in diesem Jahr damit bei strahlendem Sonnenschein großen Erfolg.

„Alles ist mit viel Liebe gemacht“, sagte Claudia Herwig, die mit ihrem Mann Jörg zum Mittagessen auf den Markt gekommen war. Bei Ziegenkäse in Mangold und einer heißen Kürbissuppe machten es sich die Melsunger im Sonnenschein gemütlich. „Es gibt viele ausgefallene Sachen, und die Leute sind alle sehr nett, es herrscht eine angenehme Atmosphäre“, sagte Jörg Herwig.

Das empfanden viele, aber auch die Hersteller selbst waren erfreut über das Interesse der Besucher. „Die Kunden fordern mehr und mehr hochqualitative Produkte aus der Region und sind gern für Neues offen und fragen nach der Produktionsweise“, sagte Gregor Schmitz, der als selbstständiger Landwirt Knoblauch anbaut.

Die Klassiker wie Weckewerk und Ahle Wurscht dürfen bei einem Nordhessischen Markt natürlich auf keinen Fall fehlen. So gab es auch dieses Jahr wieder viele Stände, an denen Käse- und Wurstwaren verkauft wurden. Jedoch wurden auch die Salatbar des Biolandhofs Groß aus Homberg-Mühlhausen, der Stand „Gutes Essen“ mit Gemüsebällchen und der Craftbeerverkauf von Schinkel’s Brauhaus aus Witzenhausen gut angenommen. Thomas Greven aus Niedenstein hatte beim Festival sein erstes Craftbeer probiert. „Das ist endlich mal nicht so ein Einheitsbrei, das Bier sollte man bewusst genießen“, sagte der Niedensteiner.

Spezialitätenfestival „Nordhessen geschmackvoll!" in Melsungen: Probieren lohnte sich

Bewusst genießen sollte man alle Produkte, die auf dem Markt angeboten werden. Das sieht auch Dr. Hanns-E. Kniepkamp von Slow-Food-Norhessen so. „Wir wollen den Besuchern zeigen, wie qualitativ hochwertig und variantenreich die Nordhessischen Produkte und Betriebe sind“, sagte Kniepkamp. Es wird großen Wert auf die Reinheit der Produkte gelegt, so wurden auf dem Markt nur Produkte ohne Zusatzstoffe oder einem geringen Anteil dieser verkauft, was sehr gut ankam.

„Es ist schön, dass man sich bei den Herstellern direkt informieren und sich auch austauschen kann“, sagte Frank Neumann. Das mache Qualität aus. 

(zns)

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