Vor der Wahl: Viele Bewerber auf die Mandate

Fulda-Idyll: Das Melsunger Wehr von der Bartenwetzer-Brücke aus fotografiert. Archivfoto: Gerhard Schmoll/nh

Melsungen. Die Wahlen stehen kurz bevor: 82 Sitze sind am 6. März im Stadtparlament und den sieben Ortsbeiräten der Stadt Melsungen zu vergeben. Doch es gibt viele Kandidaten.

Um die Mandate bewerben 143 Männer und 44 Frauen. Für die 37 Sitze im Stadtparlament bewerben sich 118 Personen: 36 Frauen und 82 Männer. 82 Sitze sind bei der Kommunalwahl am 6. März im Stadtparlament und den sieben Ortsbeiräten der Stadt Melsungen zu vergeben. Das sagt Bernd Hewig von der Wahlleitung der Kommunalwahl am 6. März. In den sieben Ortsbeiräten sind 45 Sitze zu vergeben. 8 Frauen und 61 Männer bewerben sich. Einige Kandidaten bewerben sich um Sitze im Stadtparlament und im Ortsbeirat.

Auf das neue Parlament in Melsungen wartet viel Arbeit in der kommenden Legislaturperiode. Die Umgestaltung des Fulda-Ufers und die Entwicklung des neuen Sandcenters mit Ärztehaus. Aber auch der Umzug der Polizeistation, aber auch die neue touristische Arbeitsgemeinschaft und der Kampf gegen den Leerstand sind nur einige Themen, die auf der Agenda der Kommunalpolitiker stehen.

333 EU-Bürger wahlberechtigt 

Nach Angaben der Wahlleitung sind in Melsungen 333 Bürger der Europäischen Union wahlberechtigt, einer von ihnen bewirbt sich um ein Mandat.

Für die Kommunalwahl haben die Parteien und Wählergruppen folgende Wahlvorschläge abgegeben:

• Stadtparlament: CDU, SPD, Grüne, FDP, FWG.

• Ortsbeirat Obermelsungen: CDU, SPD.

• Schwarzenberg: SPD, Gemeinschaftsliste (GL).

• Röhrenfurth: SPD, Freie Liste (FL) • Günsterode: SPD

• Kirchhof: SPD, Bürger für Kirchhof (BFK)

• Kehrenbach: SPD

• Adelshausen: Bürgerliste (BLA).

Nummeriert werden die Wahlvorschläge bei ihrer Bekanntmachung und auf den Stimmzetteln laut Hewig nach dem Ergebnis der jüngsten hessischen Landtagswahl, das heißt: 1. CDU, 2. SPD, 3. Grüne, 4. Die Linke und 5. FDP. Reichen diese Parteien keinen Wahlvorschlag ein - in Melsungen betrifft dies Die Linke - bleiben die Nummern frei.

Wahlvorschläge von nicht im Landtag vertretenen Parteien beginnen mit der Nummer 6. Dies trifft in Melsungen auf die Wahlvorschläge der FWG zu.

Einige wichtige Personalentscheidungen wird das neue Parlament zu treffen haben. So steht Albin Schicker nach mehr als 25 Jahren nicht mehr als Stadtverordnetenvorsteher zur Verfügung und auch der langjährige Erste Stadtrat Fritz Voit wird nicht erneut für den Magistrat kandidieren. Das heißt, es wird einen neuen Vize-Bürgermeister geben.

Aus der FDP bewirbt sich Professor Dr. Ludwig Georg Braun fürs Stadtparlament, und erstmals für einen Sitz im Kreistag.

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