Morschen beantragt Fördergeld: Projektliste steht fest

Morschen. Wofür Geld aus den Investitionsprogrammen von Bund und Land beantragt werden soll, war Thema in der Parlamentssitzung in Morschen. Einstimmig wurden die Vorschläge von Gemeindevorstand und Verwaltung beschlossen.

Geld vom Bund

Aus dem Kommunalen Innovationsförderungsprogramm des Bundes kann die Gemeinde einen Zuschuss von maximal 250.000 Euro abrufen. Das Parlament hat beschlossen, für folgende Projekte Geld zu beantragen:

• Beleuchtung am Sportplatz in Binsförth;

• Klimaanlage und Sonnensegel für den Bereich der Gemeindekasse im Rathaus in Morschen;

• Gutachten zur Schimmelbekämpfung am DGH Binsförth;

• Austausch der alten Holzfenster im DGH in Wichte;

• Umrüstung der Straßenbeleuchtung in allen Ortsteilen auf LED-Technologie;

• Austausch der Heizungsanlage im Wohnhaus Förstergarten in Altmorschen;

• Energieeffiziente Beleuchtung für alle öffentlichen Gebäude;

• Kauf eines Elektrofahrzeuges als Dienstwagen der Gemeinde Morschen;

• Multicar für den Bauhof;

• Wandladestation für Elektroautos;

• Austausch der Heizungsanlage im Ratskeller in Neumorschen.

Geld vom Land

Vom Land Hessen könnten aus dem Kommunalen Investitionsprogramm bis zu 99 000 Euro als Darlehen fließen. Das Land würde 80 Prozent der Tilgung des Darlehens übernehmen. Laut Beschluss sollen folgende Maßnahmen beantragt werden:

• Erneuerung und Sanierung der Floßanlegestelle in Neumorschen;

• Ausbesserung der Straße „Zum Ehrenmal“ in Heina;

• Ausbesserung der Straßen in allen Ortsteilen;

• punktuelle Sanierung des Radweges R 1;

• Fahrradunterstand am Radweg R 1 in Binsförth.

Bürgermeister Ingo Böhm sagte, die Liste sei dreimal im Gemeindevorstand beraten worden. „Nicht alles, was wir wollten, war förderfähig“, teilte Böhm mit.

Die jetzt aufgeführten Projekte seien zum Teil auf ihre Förderfähigkeit bereits vorgeprüft worden. Bei anderen sei eine Vorprüfung nicht möglich, da es sich um Einzelfallentscheidungen handle.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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