Nazi-Musiker aus Melsungen muss erneut vor Gericht

Melsungen/Herzberg. Der aus Melsungen stammende Schlagzeuger der Neonazi-Band „Kommando Freisler“ muss sich demnächst wegen Volksverhetzung vor dem Landgericht Göttingen verantworten.

Der 30-Jährige war bereits im November vom Amtsgericht Herzberg (Harz) zu einer Geldstrafe von 3600 Euro verurteilt worden. Die Staatsanwaltschaft, die eine Haftstrafe fordert, sowie mehrere Angeklagte in dem Verfahren haben jedoch Rechtsmittel gegen die Urteile des Gerichts eingelegt.

Am Montag hat das Amtsgericht Herzberg einen Strafbefehl von 1800 Euro gegen einen weiteren Beteiligten aus Neumünster verhängt. Der 29-jährige Neonazi war zu der Verhandlung nicht erschienen. Er soll für das Begleitheft der CD „Geheime Reichssache“ verantwortlich sein. Es zeigt unter anderem ein Hakenkreuz und Bilder des Nazi-Terrorjuristen Roland Freisler sowie eines erhängten NS-Gegners.

In den Musikstücken wird Mordhetze gegen Juden betrieben und eine Neuauflage des Holocausts propagiert.

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