Das Tierheim Beuern baut neue Zäune - zweiter Bauabschnitt ist fertig

Im Rundgang zu jedem Hund

Neue Zäune für das Tierheim: Nicole Reubert mit Charlie (vorn) und Joy vor den neuen Ausläufen, links der Besuchergang.

Schwalm-Eder. Das Tierheim in Beuern investiert 200 000 Euro in die Sanierung des Außengeländes. Jetzt wurde der zweite Bauabschnitt des neuen Rundlaufs fertig.

Die Besucher sollen an allen Zwingern vorbei gehen können und besser Kontakt mit den Tieren aufnehmen. „Wir wollen, dass sie an alle Ausläufe herankommen können“, sagte Ralf Pomplun, Vorsitzender des Vereins „Ein Heim für Tiere. „Die Zaunanlage des Tierheims war deutlich in die Jahre gekommen“, sagte er. Sie sei ein Sammelsurium aus verschiedenen Zäunen gewesen und wurde immer wieder geflickt; dadurch habe erhöhte Verletzungsgefahr für die Tiere bestanden. Zudem hätten Wege gepflastert werden müssen und es wurde Rasen angelegt.

Im ersten Bauabschnitt wurde die Zaunanlage entlang der Zufahrtsstraße vom Tor des Tierheims bis zum Seitenausgang erneuert. Im zweiten Abschnitt wurde das Gelände gepflastert und es wurden neue , Wege angelegt.

Das Gelände des Tierheims ist 8000 Quadratmetzer groß. 6000 Quadratmeter davon betragen die Wiesenausläufe. Der Besuchergang ist zwei Mal zwei Meter, die Zäune sind an der Oberkante nach innen gebogen, damit die Tiere nicht hinüber klettern können, sagte Pomplun. Rechts und links davon befinden sich die Ausläufe in denen mehrere Hunde miteinander untergebracht sind.

Der zweite Bauabschnitt kostete 75 000 Euro. Der Verein „Ein Heim für Tiere“ kümmert sich um die Finanzierung des 200 000 Euro Projektes. „Wir finanzieren fast alles mit den Mitgliedsbeiträgen und den Spenden“, sagte Pomplun. Zu dem zweiten Bauabschnitt hatte der Landkreis 10 000 Euro dazu gegeben.

Das Geld sei nun erst einmal aufgebraucht. Daher müsse man mit dem Beginn des dritten Bauabschnitts wohl noch zwei bis drei Jahre warten und sparen. Dann sollen die Ausläufe im hinteren Bereich erneuert und begehbar gebaut werden sowie der Auslauf aus den Zwingern im Hauptgebäude. Pomplun schätzt, dass der gesamte Zaunbau sieben Jahre von Beginn bis Ende gedauert haben wird.

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