Neujahrsempfang der Spangenberger SPD mit Minister Michael Roth

Politiker-Prominenz beim SPD-Neujahrsempfang in Spangenberg: von links Staatsminister Michael Roth, Bundestagsabgeordneter Dr. Edgar Franke, Landrat Winfried Becker, Stadtverbandsvorsitzende Anja-Michaela Gaußmann und Markus Lenze sowie Michael Johne von der SPD Spangenberg. Foto: Schaake
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Politiker-Prominenz beim SPD-Neujahrsempfang in Spangenberg: von links Staatsminister Michael Roth, Bundestagsabgeordneter Dr. Edgar Franke, Landrat Winfried Becker, Stadtverbandsvorsitzende Anja-Michaela Gaußmann und Markus Lenze sowie Michael Johne von der SPD Spangenberg.

Spangenberg. Bei einem Empfang der Spangenberger SPD ging es ums Thema Flüchtlinge. Anwesend war auch der SPD-Bundestagsabgeordnete und Staatsminister im Auswärtigen Amt Michael Roth.

„Wir müssen dafür sorgen, dass die Probleme ohne neue Mauern und Zäune gelöst werden. Zäune und Mauern helfen nicht.“ Das sagte der SPD-Bundestagsabgeordnete und Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth (Heringen), zum Thema Flüchtlinge beim Neujahrsempfang der SPD Spangenberg am Freitagabend im Gasthaus Mediterraneo.

Die Flüchtlingskrise war beherrschendes Thema der über zweistündigen Reden und Diskussionen. Die Krisen und Kriege der Welt, 20 Millionen Flüchtlinge um Europa herum und 60 Millionen weltweit stellten alle vor eine große Aufgabe, betonte Roth. Das Beste für die Flüchtlinge sei, vom ersten Tag an Deutsch zu lernen. Roth: „Wir tun was für alle. Wenn wir neue Wohnungen bauen, sind es nicht nur Wohnungen für Flüchtlinge.“ Bei der Kommunalwahl am 6. März müsse man ein Zeichen setzen, dass Demokratie vor Ort lebendig sei. Auf der Rednerliste standen auch Bundestagsabgeordneter Dr. Edgar Franke und Landrat Winfried Becker. Laut Becker leben derzeit im Landkreis 2618 Flüchtlinge, 1730 in Wohnungen und die übrigen in Gemeinschaftsunterkünften.

Als super Leistung bezeichnete der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Spangenberger Stadtparlament, Dr. Ralf Hillwig, die Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge in Spangenberg. Wenn sich diese Menschen gut integrieren und bleiben wollen, sei dies auch eine gute Perspektive für Spangenberg. Problematisch sei das Thema Freibad-Erhalt. Hillwig sprach von einem riesen Sanierungsstau. Berücksichtigen müsse man, dass Spangenberg ein komplett saniertes Hallenbad habe. Betriebe, die erweitern und neue Arbeitsplätze schaffen wollten, müssten wesentlich besser gefördert werden, forderte Hillwig.

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