Tausende Besucher beim Tag der offenen Tür an der Gesamtschule

Melsungen. Vom energiesparenden Disco-Fahrrad über Flashmobs bin hin zu einem Blick in die Vergangenheit und das Weltall mit Modellen und Experimenten - das und vieles mehr bot der Tag der offenen Tür der Gesamtschule Melsungen.

Tausende Besucher kamen, um sich die neue Schule anzusehen. Die B. Braun Melsungen AG hat der Stadt und dem Schwalm-Eder-Kreis die Schule für zwölf Millionen Euro geschenkt.

Drei Tage lang haben sich die Schüler mit verschiedenen Projekten auseinandergesetzt, die sie nach der Einweihung der neuen Gebäudeteile der Schule ihren Familien, Freunden und Bekannten vorgestellt haben.

„Die Projekttage waren ziemlich cool, besonders weil wir so frei in der Gestaltung unserer Projekte waren“, sagte Kaan Inan (12) aus der Klasse 7bG. Er hatte sich beim „Aktivitätenkalender „17“ engagiert und Motive in Melsungen fotografiert. Daraus entstand dann ein Kalender für das kommende Jahr.

50 Exemplare

So entstanden Bilder des Rathauses, verschiedener Denkmäler, aber auch Bilder der Schüler selbst. „Wir hatten 50 Exemplare gedruckt, die waren aber schnell ausverkauft, jetzt haben wir schon einige Nachbestellungen“, sagte Jannis Schmidt (12). Viele der insgesamt 30 Projekte waren nachhaltig angelegt. So soll beispielsweise unter der Leitung der ehemaligen Lehrerin Angela Sadra eine Bilderwand für den Flur des Neubaus entstehen.

Dafür konnten am Tag der offenen Tür Interessierte Bilder auf Leinwand malen, die dort aufgehangen werden sollen.

Vieles soll bleiben

Aber nicht nur künstlerische Projekte sollen von den Projekttagen bleiben. Auch die Fahrradwerkstatt, in der Schüler ihre Zweiräder künftig reparieren können, soll bleiben. Zusätzlich sollen auch Radtouren geplant werden, sagte Lehrer Magnus Koch. Besonders großen Spaß hatten auch die Schüler des Projektes „Trickfilme“.

Mit einer App und verschiedenen Spielzeugen wie Playmobilfiguren und -bauteilen erstellten sie eigene kleine Filme. „Wir konnten unser eigenes Drehbuch schreiben und haben die Filme auch selbst mit Musik und Sprache unterlegt“, sagte Jonathan Eder (12).

Vieles, was in der Projektwoche erstellt wurde, bleibt der Schule erhalten.

„Es ist toll etwas für die Schule erstellt zu haben“, sagte Tülin Coban (12).

Von Natalie Schmidt

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