Top-Adresse für Reiter: Spangenberger Turnier beginnt nächste Woche

Ein eingespieltes Team: Michael Pfanzelt, Sportwart des Reit- und Fahrvereins Spangenberg, dessen Vorsitzender Thomas Pfanzelt, die Springreiterin Janne Friederike Meyer und Dr. Jörg Kullmann, Geschäftsführer der Wikus-Sägenfabrik, stellten gestern das Programm und Konzept des 24. Internationalen Reitturniers vor, das nächste Woche beginnt. Fotos: Kasiewicz
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Ein eingespieltes Team: Michael Pfanzelt, Sportwart des Reit- und Fahrvereins Spangenberg, dessen Vorsitzender Thomas Pfanzelt, die Springreiterin Janne Friederike Meyer und Dr. Jörg Kullmann, Geschäftsführer der Wikus-Sägenfabrik, stellten gestern das Programm und Konzept des 24. Internationalen Reitturniers vor, das nächste Woche beginnt. Fotos: Kasiewicz

Melsungen. Wenn das Spangenberger Reitturnier am übernächsten Wochenende so wird, wie die Pressekonferenz in der Wikus-Sägenfabrik gestern, dann können sich die Besucher schon jetzt freuen: Denn das war eine launige Lehrstunde in Sachen Sport, Mut und Zuversicht.

Dies wurde wähend der ersten Minuten deutlich, als Springreiterin Janne Friederike Meyer die Veranstalter für all das lobte, was sie Jahr für Jahr in einem großen gemeinschaftlichen Kraftakt auf die Beine stellten: Nämlich eine hochkarätige Veranstaltung, bei der die Reiter vor allem eines seien - willkommene Gäste.

Meyer ließ tatsächlich keinen Zweifel daran, dass die Liebenbachstadt seit Jahr und Tag zu einer ihrer Lieblingsadressen gehöre, wenn es den um den Turniersport gehe.

Michael und Thomas Pfanzelt vom Spangenberger Reit- und Fahrverein und Wikus-Geschäftsführer Dr. Jörg Kullmann hörten das gerne - sie sind seit über einem halben Jahr dabei, jene Veranstaltung zu organisieren, die Spangenberg in sportlicher Hinsicht in jedem Jahr weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt mache, wie es Bürgermeister Peter Tigges formulierte.

Turnierchef Thomas Pfanzelt beschrieb sehr anschaulich, welche Aufgaben der Reit- und Fahrverein schultere: Dessen Mitglieder seien vom Einweisen der Pferdetransporter bis hin zum Getränkeverkauf für den kompletten Ablauf des viertägigen Turniers verantwortlich. „Wenn die Suppe kalt ist und sich die Leute beschweren, dann müssen wir gucken, warum sie kalt ist - schließlich ist es nicht irgendeine, sondern unsere eigene Suppe“, sagte Pfanzelt zur Belustigung der Pressevertreter und Sponsoren, die bei Wikus zusammen gekommen waren. „Es ist dieses Quäntchen Herzblut, das unser Turnier von vielen anderen unterscheidet“, ergänzte Jörg Kullmann. Es ist das sechste Turnier, dass der Spangenberger Verein unter Pfanzelts Federführung da stemmt. „Jetzt haben wir zwar schon Routine, aber trotzdem bleibt auch noch jede Menge Spannung“, sagte Pfanzelt.

Aber den Veranstaltern war nicht nur die Spannung, sonder auch Vorfreude anzumerken: „Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, sagte Sportwart Michael Pfanzelt. „Wir sind gut vorbereitet.“

Von Claudia Brandau

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