Anschlag auf Hunde mit vergifteten Fleischbällchen

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Lindau. Sie sind so niedlich, die 16 Wochen alten portugiesischen Wasserhunde von Iris Poppen aus Lindau. Doch es gibt jemanden, der ihnen offenbar nach dem Leben trachtet.

„Auf meinem Grundstück habe ich Fleischbällchen gefunden, die mit Gift versehen waren“, sagt die Eichsfelderin, die darauf hin Anzeige erstattet hat. Das Gift ist inzwischen amtlich bestätigt, es handelte sich um Schneckenkorn, bestätigt ein Northeimer Polizeisprecher.

Es wird vermutet, dass die Bällchen aus dem nahen Umfeld stammen könnten. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz laufen. Mit einem Hund, der einen solchen Giftköder gefressen hatte, musste die Lindauerin zum Tierarzt. Der junge Vierbeiner - US-Präsident Obama hat so einen - konnte zum Glück gerettet werden.

Außerdem hat es weitere Anschläge mit Kleber, PU-Schaum und Silikon auf die Lindauerin gegeben. Auch ihre Autoreifen wurden bereits zerstochen. (ajo)

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