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Autobahn: Streudienste müssen Salz sparen - nur noch zwei Fahrtspuren werden freigehalten

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Northeim. Um Salz zu sparen, werden auf den Autobahnen in Südniedersachsen nur noch zwei Fahrspuren je Fahrtrichtung frei gehalten. Darauf weist der Geschäftsbereich Bad Gandersheim der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hin.

Wegen der allgemein stark erhöhten Nachfrage wird auch das Streusalz für die Autobahnen und Bundesstraßen langsam knapp.

Ein weiterer Grund für den eingeschränkten Winterdienst auf den dreispurigen Autobahn-Streckenabschnitten: Das Fahrzeiten der Streufahrzeuge verlängern sich durch die extreme Wetterlage. Damit reicht die Fahrzeugflotte gerade aus, um durchgängig zwei Fahrstreifen in beide Richtungen zu räumen, berichtet Fachbereichsleiter Sebastian Post. Und: Für den Flüsterasphalt, der auf vielen Autobahnabschnitten verbaut wurde, wird mehr Salz als auf den übrigen Abschnitten benötigt, um die Strecke frei zu halten.

Damit alle Regionen in Niedersachsen ausreichend Streusalz bekommen, wird das begehrte Gut für die Autobahnen ab heute zentral aus Hannover zugeteilt. Folge für die Region Südniedersachsen: „Wir wissen, dass wir Streusalz bekommen. Aber wir wissen nicht wie viel“, sagt Post. (bsc)

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