Profagus-Lagerhalle

Großaufgebot verhindert Riesen-Feuer in Holzkohlefabrik Bodenfelde

Löscharbeiten vor der Lagerhalle: Die zum Teil noch brennende Brikettmasse wurde vor dem Depot der Bodenfelder Holzkohlefabrik abgelöscht. Im Hintergrund sind die Produktionsanlage des Bodenfelder Traditionsbetriebs zu sehen. Foto: Schneider

Bodenfelde. Dank frühzeitiger Alarmierung der Feuerwehr ist am Samstagvormittag ein Großbrand in Bodenfelde verhindert worden. Dort waren brennende Briketts und Pellets in der großen Lagerhalle der Holzkohlefabrik Profagus früh genug entdeckt und gelöscht worden.

Das Feuer konnte nicht auf die anderen Lagerbestände übergreifen.

Die Feuerwehr war angesichts der ersten Lage mit einem Großaufgebot angerückt: 51 Einsatzkräfte aus Bodenfelde, Wahmbeck, Nienover und aus Uslar waren schnell zur Stelle, als um kurz nach 10.30 Uhr Alarm ausgelöst worden war.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll ein Nachbar das Feuer in der Lagerhalle, die auf der gegenüberliegenden Seite der Produktionsanlagen von Profagus liegt, entdeckt und die Feuerwehr alarmiert haben.

Etwa in der Mitte der über 100 Meter langen offenen Halle auf der Rückseite waren Briketts und Pellets, die neben der Holzkohle bei Profagus produziert werden, aus bisher unbekannter Ursache in Brand geraten. Es brannte bereits bis unters Dach, berichtete Bodenfeldes Gemeindebrandmeister Jens Rölke.

Die Feuerwehr brachte das Feuer aber noch unter Kontrolle, bevor es sich ausbreiten konnte. Auch die bereits kokelnden Dachbalken wurden schnell abgelöscht.

Feuerwehr verhindert Großbrand in Bodenfelde

Das Problem war eine enorme Rauchgasentwicklung. Als die Feuerwehr kam, war die gesamte Halle verraucht, man konnte so gut wie nichts sehen. Die Feuerwehr setzte einen Hochdrucklüfter ein und sorgte damit für ausreichende Sicht.

Die Einsatzkräfte rückten mit Atemschutz vor und setzten einen Radlader ein, um das zum teil noch brennende Material vor die Halle zu transportieren und dort abzulöschen.

Über die Brandursache konnten Polizei und Feuerwehr zunächst noch keine Angaben machen, ebenso über die Schadenshöhe, die allerdings überschaubar bleiben dürfte. (fsd)

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