Bodenfelder Bürgermeister erhält letzte Förderzusage über 229 000 Euro vom Land

Geld für Radweg ist sicher

Radweg am Fluss soll breiter werden: Mit Fördergeld soll der Weserbergland-Radwanderweg am rechten Ufer der Weser verbreitert und verbessert werden. Unser Bild entstand vom Kirchturm der Christus-Kirche aus. Archivfoto: Dumnitz

Bodenfelde. Die Finanzierung des mit 509 000 Euro veranschlagten Projekts für die Attraktivitätssteigerung des Weserradweges bei Bodenfelde ist gesichert. Jetzt nahm Bürgermeister Mirko von Pietrowski den letzten noch ausstehenden Bewilligungsbescheid über 229 000 Euro vom Land Niedersachsen in Empfang.

Der Weserbergland-Radwanderweg soll auf einer Länge von zwei Kilometer zwischen dem Pro Fagus-Werk und der Grillhütte bei Wahmbeck auf drei Meter verbreitert werden. Im Amt für Regionale Landesentwicklung (Braunschweig) hat von Pietrowski in Begleitung des Kreisverwaltungsdirektors Harald Rode den Bescheid von der Staatssekretärin für Europa und regionale Landesentwicklung in der Niedersächsischen Staatskanzlei, Birgit Honé, im Beisein vom Landesbeauftragten für regionale Landesentwicklung, Matthias Wunderling-Weilbier, in Empfang genommen. Die Bewilligung der Bedarfszuweisung an den finanzschwachen Flecken Bodenfelde hat den Zugang zu dem Förderprojekt mit Geld aus dem Europäischen Struktur- und Investitionsfonds überhaupt erst ermöglicht, heißt es in einer Pressemitteilung des Bürgermeisters.

Viele Unterstützer

Der Unterstützung durch das Land waren Förderzusagen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen durch touristische Maßnahmen mit Geld des Landes Niedersachen sowie des Bundes durch das Projekt „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) über 229 000 Euro vorausgegangen.

Außerdem gibt es Geld für den Weg über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Höhe von 25 500 Euro. Die restlichen rund 50 Prozent (254 500 Euro) hätten eigentlich vom Flecken bezahlt werden müssen.

Weil die Gemeinde aber arm ist, hat das Land davon mit 229 000 Euro den Großteil übernommen. Die klamme Gemeinde ist so nur noch mit 25 500 Euro aus dem Gemeindesäckel dabei.

„Das ist gut angelegtes Geld“, meint der Bürgermeister. Denn durch die Qualitätsverbesserung des Weges und eine erwartete Steigerung des Radtourismus werde wohl deutlich mehr Geld im Flecken ankommen. „Durch direkte und indirekte Einnahmen aus dem Tourismus und durch Folgeaufträge“, heißt es. Konkret würden die örtlichen Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe durch Übernachtungs- und Tagestourismus profitieren, so der Bürgermeister.

Einnahmen durch Tourismus

Er vermutet, dass so anschließend auch Handwerk und Betriebe sowie Geschäfte Mehreinnahmen erzielen werden. „Sicher fließen so auch indirekt Einnahmen aus dem Tourismus in viele Wirtschaftsbereiche am Ort“, glaubt von Pietrowski. Der Tourismus leite so sicher zusätzliche Kaufkraft in die sonst eher strukturschwache Region. (jde)

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