38-Jähriger betrügt Autoanbieter um 20.000 Euro

Symbolbild Archiv

Einbeck. Auch durch eine Verurteilung zu zwei Jahren Haft hat sich ein 38-Jähriger nicht davon abhalten lassen, munter weiter Menschen um ihr Geld zu bringen.

Wegen Betrugs ermittelt die Einbecker Polizei gegen einen 38-jährigen Mann aus dem Kosovo, der in Einbeck lebt. Der 38-Jährige steht laut Polizei unter Verdacht, mehrere Autoverkäufer um Bargeld betrogen zu haben - es geht um mehr als 20.000 Euro. Laut Polizei Einbeck haben innerhalb weniger Tage mehrere Einbecker Strafanzeige gegen den Mann erstattet.

In allen Fällen hatte der 38-Jährige seine Opfer, die ein Auto zum Verkauf angeboten hatten, mit dem Hinweis kontaktiert, das Fahrzeug zu kaufen. Bei der Übergabe der Autos brachte der Beschuldigte die Verkäufer laut Polizei „wortreich“ dazu, ihm Fahrzeugbriefe, Fahrzeugscheine und Fahrzeugschlüssel zu übergeben, obwohl er die Autos gar nicht oder nur zu Teil bezahlen konnte. Die Verkäufer glaubten dem 38-Jährigen nach Polizeiangaben, dass er die Fahrzeuge später natürlich bar bezahlen würde. Doch auf ihr Geld warten die Verkäufer noch heute, auch war der 38-Jährige nach der Übergabe der Fahrzeuge nicht mehr zu erreichen.

Auch die zugesagten Abmeldungen oder Ummeldungen der Autos hatte der 38-Jährige nicht vorgenommen. Nach Polizeiangaben ist der Beschuldigte bereits mehrfach wegen ähnlicher Delikte in Erscheinung getreten.

Bereits verurteilt 

Die Staatsanwaltschaft Göttingen bestätigte, dass der 38-Jährige Ende Oktober vorigen Jahres vom Landgericht wegen ähnlicher Delikte rechtskräftig zu einer zweijährigen Haftstrafe verurteilt worden war.

Die Haft hat er allerdings noch nicht angetreten. Die Staatsanwaltschaft vermutet, dass der 38-Jährige inzwischen untergetaucht ist. Die Ermittlungen dauern an.

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