42-Jährige tritt Stelle am 1. November an

Brigitte Hankel wechselt als Kämmerin nach Einbeck

Katlenburg-Lindau/Einbeck. Nach drei Jahren in Katlenburg-Lindau reizt sie die neue Aufgabe: Brigitte Hankel ist die neue Kämmerin in Einbeck.

Das ist eine überraschende Personalie: Die Kämmerin der Gemeinde Katlenburg-Lindau, Brigitte Hankel, verlässt die Kommune und wird neue Kämmerin in Einbeck. Dort tritt sie ihr neues Amt zum 1. November an.

Hankel, die aus Osterode kam und dort als Kontrollerin bei der Stadt und zuvor beim Landkreis Göttingen gearbeitet hat, war vor drei Jahren zur nach Katlenburg-Lindau gewechselt, wo sie die Nachfolge des verstorbenen Kämmerers Heinz Zietlow angetreten hat.

Brigitte Hankel

„Einbeck ist für mich eine reizvolle Aufgabe“, sagte die 42-Jährige zu ihrem bevorstehenden Wechsel. In der Bierstadt wird sie neue Kämmerin und Sachgebietsleiterin, kann dort mit ganz anderen Summen hantieren als an ihrem bisherigen Arbeitsplatz. „Hier herrschen auch ganz andere Führungsstrukturen“, sagt sie und fügt hinzu, dass sie Katlenburg-Lindau mit einem lachenden und einem weinenden Auge verlässt. „Es gibt hier einen guten und familiäreren Zusammenhalt.“

Aufgrund ihrer privaten Situation - „Meine Kinder sind jetzt flügge - steigt die Finanzexpertin von 30 Wochenstunden in Katlenburg jetzt auf 40 in Einbeck um. „Natürlich ist diese Position ein Schritt nach oben“, freut sie sich auf ihre neue Aufgabe.

Der Einbecker Verwaltungsausschuss hat sich nach Auskunft von Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek einstimmig für die Diplom-Verwaltungswirtin Hankel entschieden.

In Einbeck tritt Brigitte Hankel die Nachfolge von Christa Dammes an, die als Leiterin des Sachgebietes Haushalt und Steuern in den Ruhestand geht. „Die Stadt Einbeck freut sich, eine absolute Fachfrau gefunden zu haben“, erklärte Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek.

Die Lücke, die Hankel in der Gemeinde Katlenburg-Lindau hinterlässt, die seit Jahren für ihre absolut solide Haushaltspolitik bekannt ist und als eine der ersten Kommunen in Niedersachsen ihr Rechnungswesen auf die Doppik umgestellt hatte, soll auf Nachfrage bei Bürgermeister Uwe Ahrens so zügig wie möglich geschlossen werden.

„Die Ausschreibung läuft bereits und endet am kommenden Wochenende“, bestätigt der Verwaltungschef. Es lägen bereits einige Bewerbungen vor. Wenn alles gut laufe, könne der Gemeinderat in der konstituierenden Sitzung zur neuen Legislaturperiode am 1. November eventuell schon über einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin beschließen. (ajo/zfb)

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