„Dringend notwendig“ – CDU-Kreistagsabgeordneter fordert Bau weiterer Strecken

Hagerodt verteidigt Radwegebau

Karl-Heinz Hagerodt

Volpriehausen. „Der neue Radweg an der B 241 zwischen Volpriehausen und Gierswalde war dringend notwendig. Er erhöht die Verkehrssicherheit für alle Teilnehmer am Straßenverkehr im genannten Bereich erheblich“, schreibt Kreistagsabgeordneter Karl-Heinz Hagerodt (CDU) in einer Pressemitteilung.

Die Kritik, der Weg 1,5 Kilometer lange Weg sei angesichts eines parallelen Waldwegs, den Radfahrer nutzen, nicht notwendig, halte einer Prüfung nicht stand. Radwege an Bundesstraßen schließen nach Hagerodts Worten Radverbindungen in landschaftlich schöner Lage nicht aus.

Vielmehr müsse ein Netz von Radwegen einerseits den Interessen des Tourismus und andererseits denen der Sport- und Genussradler gerecht werden.

„Dass gerade die B 241 im Bollert und Solling extrem gefährlich ist und deshalb Fuß- und Radwege entlang dieser stark und schnell befahrenen Verkehrsader mit vielen Kurven sowie Steigungs- und Gefällestrecken unverzichtbar sind, beweisen die vielen schweren Unfälle und die großen Warnschilder an der Bundesstraße“, betonte der Langenholtenser.

Dabei gebe es für einigermaßen geübte Fahrer auf Kurzstrecken bis fünf Kilometer kaum eine sinnvollere Alternative zum gesundheits-, umwelt- und spaßfördernden Verkehrsmittel Rad.

Forderung: Lücken schließen

Hagerodt lobte die Radwegeplanung des Landkreises Northeim. Der Kreistagsabgeordnete sprach sich neben dem Bau des bereits geplanten Radweges von Wiebrechtshausen an der B 248 entlang bis zum Römerschlachtfeld bei Oldenrode für weitere Lückenschlüsse aus. Dabei nannte er die Strecken:

• von Lindau nach Bilshausen (B 247),

• von Lutterhausen nach Hardegsen sowie von Bollensen nach Uslar (beide B 241),

• von Eimen nach Wenzen (B 64)

• sowie von Bad Gandersheim nach Sebexen (B 445). (nix/ows)

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