Studie belegt: Tragen von Hörgeräten erhält geistige Fitness

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Oticon Opn

Eine jüngst veröffentlichte Langzeitstudie soll belegen, dass das Tragen von Hörgeräten den Erhalt der geistigen Fähigkeiten im Alter unterstützt, das meldete Oticon in einem Newsletter Mitte November 2015. Von einem „wichtigen Durchbruch in der Hörgeräteforschung“ ist die Rede.

Zudem ist man sich bei Oticon „ sicher“, dass durch die neuen Erkenntnisse „ein Umdenken gerade bei gesundheitsbewussten älteren Menschen jetzt und in Zukunft stattfinden wird“.

„Self Reported Hearing Loss, Hearing Aids, and Cognitive Decline in Elderly Adults: A 25-year Study“, so ist die Studie betitelt, die Teil der übergreifenden Studie „PAQUID“ war und auf die sich der Hersteller bezieht.

Über einen Zeitraum von 25 Jahren haben insgesamt 3.670 Senioren ab 65 Jahren an der Studie teilgenommen, geleitet wurde sie von Prof. Hélène Amieva von der Universität Bordeaux. Amieva gilt als eine der führenden Forscherinnen auf dem Gebiet der Neuropsychologie und Epidermiologie des Alterns. In der Studie wurde verglichen, welchen Verlauf der Rückgang der geistigen Leistungen bei älteren hörgeschädigten Menschen mit oder ohne Hörgeräte nimmt.

Dabei schnitten die Teilnehmer, die trotz Schwerhörigkeit keine Hörgeräte trugen, deutlich schlechter ab als jene, die Hörgeräte trugen. Deren Testergebnisse sollen sich „überhaupt nicht“ von Senioren mit gesundem Gehör unterschieden haben, heißt es in dem Newsletter weiter. Durch diese Ergebnisse sieht man sich bei Oticon in der eigenen Strategie bestätigt. Zumal es bereits in der Vergangenheit Studien gab, die Zusammenhänge zwischen einem Hörverlust und einem erhöhten Risiko für den geistigen Leistungsabbau bei älteren Menschen aufgezeigt haben.

So hatten etwa die Studien der Johns Hopkins-Universität zutage gefördert, dass eine Hörverlust nicht nur mit dem beschleunigten Rückgang der geistigen Leistung in Verbindung zu bringen sei, sondern auch ein erhöhtes Risiko für Demenz bei älteren Menschen darstelle. Demnach sei das Risiko, schon bei einer geringen Hörschwäche an einer Form von Demenz zu erkranken, doppelt so hoch wie ohne Hörminderung.

Bei einer starken Hörminderung soll sich das Risiko gar verfünffachen. Verantwortlich dafür sei, darin sei sich die Mehrheit der Wissenschaftler einig, dass der Abbau der geistigen Fähigkeiten wahrscheinlich im Zusammenhang mit dem Mangel an sozialer Interaktion stehe, den älteren Menschen aufgrund ihres Hörverlustes hätten.

„Hörgeräte können also dazu beitragen, länger geistig gesund zu bleiben“, so der Newsletter. „Mit Hörgeräten kann ich wieder besser kommunizieren. ( …) Das ist anregend und führt dazu, dass Fertigkeiten nicht so schnell verloren gehen. Wichtig ist aber auch, dass Hörgeräte das Gehirn aktiv bei seiner Arbeit unterstützen“, sagt Horst Warncke, Leiter Audiologie bei Oticon, mit Blick auf das BrainHearing – Konzept.

Ihr Ansprechpartner vor Ort: 

Obrikat Hörgeräteakustik
Mühlenstraße 12
37154 Northeim
Tel.: 05551 9140914

Obrikat Hörgeräteakustik
Lange Straße 12
37176 Nörten-Hardenberg
Tel.: 05503 915005

Obrikat Hörgeräteakustik
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37127 Dransfeld
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hörgeräte-obrikat.de 

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