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Northeimer Kreis-SPD will weiter verhandeln

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© HNA/Symbolbild

Northeim. Das Scheitern der Dreier-Fusion innerhalb der Frist des Zukunftsvertrages ändert nach den Worten des SPD-Unterbezirksvorsitzenden Uwe Schwarz, nichts am Bestreben, zu einem südniedersächsischen Großkreis zu kommen, der das heutige Northeimer Gebiet einschließt.

Nur angesichts der strittigen und der noch überhaupt nicht verhandelten Fragen zur Fusion könnten entsprechende Beschlüsse im Kreistag bis Ende März nicht mehr gefasst werden. Eine Einigung sei aber bei weiteren Verhandlungen ohne Zeitdruck möglich.

Landratswahl

Spekulationen, die Northeimer Beteiligung an einer schnellen Fusion sei am Streben von Landrat Michael Wickmann gescheitert, sich noch einmal wiederwählen zu lassen, trat Schwarz energisch entgegen: „In der SPD und der Mehrheitsgruppe hat die Personalie Landrat keine Rolle gespielt.“ Weder mit der Frage einer Landratswahl noch mit welchem Kandidaten sie dabei antreten könnte, hätten sich die SPD bisher beschäftigt. Zunächst sollte die Entscheidung des Kreistags am 7. März über die Fusion abgewartet werden.

Eine Möglichkeit sei, so Schwarz, die bereits einmal um zwei Jahre bis Ende Oktober verlängerte Amtszeit von Wickmann per Kreistagsbeschluss noch einmal um ein Jahr zu verlängern, um Zeit für weitere Gespräche zu gewinnen. (ows)

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