Beckers Bester führt einen harten Überlebenskampf gegen die großen der Branche

Geschäftsführer Sebastian Koeppel ist stolz auf den Saftladen

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Die neue Generation der Becker-Säfte steckt in Weinflaschen: Mittendrin Geschäftsführer Sebastian Köppel.

Lütgenrode. Das Unternehmen befindet sich in einem einem ständigen Wandel und auf neuen Wegen. Mitarbeiter sollen sich mit Becker identifizieren.

Wenn von einem „Saftladen“ die Rede ist, wird dieses Wort meist in abfälliger Form verwendet. Wenn aber Sebastian Koeppel sagt „Wir sind ein kleiner Saftladen“ dann beschreibt er damit die Realität des Unternehmens Beckers Bester in Lütgenrode und ist mächtig stolz darauf, dass es genauso ist.

Koeppel ist nicht nur der Urenkel der Firmengründerin Berta Becker, sondern auch leidenschaftlich gern Geschäftsführer dieses kleinen Familienunternehmens in Südniedersachsen. Die Firma, die vor allem durch ihren Apfelsaft bekannt geworden ist, führt einen harten Überlebenskampf gegen die Großen der Branche in Deutschland.

Deshalb gelten für Beckers Bester andere Regeln und Werte als für andere: „Nachhaltigkeit, Qualität, Glaubwürdigkeit“ nennt Koeppel drei Schlagworte, und fügt gleich noch „Persönlichkeit“ hinzu. „Unsere Marke und unsere Produkte sind ein Versprechen an unsere Kunden“, erläutert der 39-Jährige.

„Saft ist nie so gut wie frisches Obst!“  

An beiden wird in Lütgenrode kräftig gefeilt, um ständig besser zu werden und am Markt bestehen zu können. Da ist ein neues Logo, das auf den Flaschen und Packs dezenter wirkt und in den Hintergrund tritt. Dafür sticht das Produkt heraus, zum Beispiel bei den neuen sortenreinen Säften in vielen Geschmacksrichtungen. Neu ist auch die Flaschenform, den Saft gibt es jetzt in Weinflaschen.

Arbeit und Forschung 

„Der ist frisch und durch eine kurzfristige Erhitzung trotzdem lange haltbar“, sagt Koeppel, der keinen Lieblingssaft hat, sondern ständig andere Sorten trinkt. Die Rohware dafür werde in einer besonders sorgfältigen und liebevollen Auswahl getroffen.

„Wir überlassen nichts dem Zufall“, beschreibt Koeppel den eingeschlagenen Weg des Unternehmens. Intensiv eingebunden in die veränderte Marschroute von Beckers ist die 100 Köpfe starke Belegschaft. „Jeder ist im Rahmen eines internen Wettbewerbs aufgefordert, das Unternehmen und unsere Produkte noch besser zu machen - von der Reinigungskraft über den Staplerfahrer bis zur Vorstandsetage“, erläutert der Geschäftsführer. Ausgesetzt sind finanzielle Anreize, nicht für Einzelpersonen, sondern für Teams und Gruppen.

„Wir müssen alle noch besser werden, jeder einzelne und das Unternehmen insgesamt“, sagt Koeppel, der aus seinem Hang zum Perfektionismus keinen Hehl macht. Das könne nur funktionieren, wenn sich jeder Mitarbeiter voll mit Becker identifiziere.

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