Ursache noch unklar

Ultraleichtflugzeug bei Hammenstedt abgestürzt: Ein Toter, ein Schwerverletzter

Beim Absturz eines Ultraleichtflugzeugs nahe des Northeimer Flugplatzes ist am Donnerstagnachmittag ein 69-Jähriger aus Göttingen ums Leben gekommen.

Ein 68-Jähriger, der laut Mitteilung der Northeimer Polizei aus Österreich stammt, wurde schwer verletzt und kam mit einem Rettungswagen ins Northeimer Krankenhaus.

Aktualisiert um 20.30 Uhr

Die Absturzursache stand nach Polizeiangaben am Donnerstagabend noch nicht fest. Gegen 16.10 Uhr hatte ein Bahnreisender vom vorbeifahrenden Zug aus das Flugzeugwrack, das auf einem Acker lag, entdeckt und Polizei und Rettungskräfte alarmiert. Als die ersten Einsatzkräfte von Rettungsdienst und Feuerwehr an dem Flugzeugwrack eintrafen, kam für einen der beiden Insassen jedoch jede Hilfe zu spät. Der 69-jährige war vermutlich sofort tot.

Nachdem der Schwerverletzte und der Leichnam abtransportiert waren, sperrten Einsatzkräfte der Feuerwehren und Polizeibeamte die Absturzstelle weiträumig ab. Für weitere Untersuchungen wurden Spezialisten der Bundesstelle für Flugzeugunfalluntersuchungen aus Braunschweig an den Ort des Absturzes alarmiert.

Allerdings gestalteten sich die Untersuchung des Wracks und seine spätere Bergung zunächst schwierig, sagte ein Polizeisprecher, weil befürchtet wurde, dass eine sogenannte Kartuschenrakete, die zu einem Flugzeugrettungssystem in der Maschine gehört, eventuell explodieren könnte. Wie die Polizei am Abend mitteilte, konnte noch nicht ermittelt werden, welcher der beiden Männer das Flugzeug geflogen hat. Unklar ist auch noch, ob sich das Ultraleichtflugzeug in der Start- oder in der Landephase befand.

 

Die Northeimer Polizei bittet Zeugen, die den Flugzeugabsturz beobachtet haben, sich unter Tel. 05551/70050 zu melden.

Ultraleichtflugzeug bei Hammenstedt abgestürzt: Ein Toter, ein Schwerverletzter

f

Rubriklistenbild: © Mennecke

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.