Marcus Seidel aus Einbeck will für die SPD in den Bundestag

Will nach Berlin: Marcus Seidel (SPD) aus Einbeck. Foto: nh

Northeim / Einbeck. Als erster Kandidat für die Nachfolge des SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Wilhelm Priesmeier (Dassel) hat jetzt der aus Einbeck stammende Marcus Seidel seinen Hut in den Ring geworfen. Priesmeier wird bekanntlich bei der nächsten Bundestagswahl aus Altersgründen nicht mehr antreten.

Seidel wurde vom Einbecker SPD-Ortsverein nominiert. Bei einer Mitgliederversammlung wurde er einstimmig zum Kandidaten für das Direktmandat im Wahlkreis Northeim-Osterode-Goslar gewählt. Die endgültige Entscheidung über die Wahlkreiskandidatur wird allerdings erst im Winter bei einer Wahlkreiskonferenz der SPD fallen. Bis dahin können von anderen Ortsvereinen noch weitere Bewerber ins Rennen geschickt werden.

Marcus Seidel ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat eine Tochter. Der kaufmännische Angestellte bei der Einbecker Brauhaus AG ist Vorsitzender des SPD-Ortsverbands Einbeck und gehört seit 1989 der SPD an. Von 1990 bis 1996 war er Vorsitzender der Jusos im Unterbezirk Northeim-Einbeck.

Seit 2007 gehört der 46-Jährige dem Einbecker Stadtrat an und ist dort stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion und gleichzeitig finanzpolitischer Sprecher seiner Fraktion. Er ist Verwaltungsausschussmitglied und gehört im Rat unter anderem den Fachausschüssen für Finanzwesen, Feuerwehr- und Katastrophenschutz, Schule und Sport sowie dem Betriebsaussschuss Bauhof an.

Seidel ist aktiv in der Einbecker Feuerwehr und Vize-Bereitschaftsführer der Kreisfeuerwehrbereitschaft 1.

Der Pressesprecher der SPD-Einbeck, Peter Traupe zur Nominierung: „Wenn ein Einbecker die Region in Berlin vertritt, ist das eine Aufwertung unserer Stadt.“ (goe)

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