Gruppe will Erinnerung an Kali-Bahn beleben

Nörten-Hardenberg. Ein Kreis um die Nörtener Hans-Hermann Hüter, Hans-Jürgen Kopka und Rudolf Roth möchte die Geschichte der Kali-Bahn von Nörten nach Reyershausen wieder lebendig werden lassen.

Geplant ist nach Mitteilung der drei Initiatoren zunächst ein Treffen im Herbst. Besprochen werden soll, was realisiert werden kann, um den Kali-Abbau nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Folgende Ideen gibt es bereits:
• Rekonstruktion eines Gleisstücks,
• und die Aufstellung von Tafeln mit Texten und Fotos an der Bahntrasse.

Die Initiatoren bitten, dafür Foto- und Text-Material zur Verfügung zu stellen. Kali-Abbau begann 1915 Der Kalibergbau in Reyershausen begann mit Probebohrungen, die zwischen 1909 und 1914 stattfanden. Im November 1915 begann die Kali-Förderung. In gleichen Jahr entstand auch zwischen Nörten und Reyershausen im Rodetal die Bahntrasse. Von 1925 bis 1938 wurden mit der Kali-Bahn Personen und Kali transportiert.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Personenbeförderung eingestellt. Bis zur Schließung des Schachtes 1969 wurde nur noch Kali transportiert. Heute ist die Bahntrasse ein Rad- und Wanderweg.

Nur nach wenige Relikte wie zum Beispiel der Einstieg an der Reyershäuser Straße in Nörten erinnern noch an die Kali-Bahn. Folgende Ansprechpartner nehmen Material über die Kali-Bahn an und informieren über das Projekt: Hans-Hermann Hüter, Danziger Straße. 5, Telefon 055 03/ 2521; Hans-Jürgen Kopka, Eichenweg 14, Telefon 055 03/2821 und Rudolf Roth, Sperberring 32, Telefon 055 03/ 8449. (ows)

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