Heimspiel musste verlegt werden

Kein Licht und Unkraut: Fußballer sauer über Hartplatz im Rodetal

So sieht der Hartplatz aktuell aus: Jahreszeitlich bedingt liegen Blätter auf dem Platz, der sonst einen gut bespielbaren Eindruck macht. Foto:  Oschmann

Nörten-Hardenberg. „Fehler passieren halt schon mal", räumt der Vorsitzende des SSV Nörten-Hardenberg, Frank Priebe, ein. Sauer waren einige Fußballer am Wochenende dennoch.

Der Vereins-Chef spielt nicht nur auf die unglückliche Verlegung des Heimspiels des SSV am Sonntag nach Sudheim an, sondern auch auf einige Unstimmigkeiten mit dem Hartplatz im Rodetal.

Die Geschichte vom Sonntag war natürlich besonders ärgerlich. Weil die Gemeinde den Sportplatz An der Bünte bei zu nassem Wetter gemäht und dadurch deutliche Spuren im Rasen hinterlassen hatte, war der Platz als unbespielbar eingestuft worden.

Kurzerhand war das Spiel zum Gegner nach Sudheim verlegt worden, wo der SSV dann prompt mit 1:2 unterlag. Da hätten schon einige vor Wut geschäumt und ihren Ärger rausgelassen, sagt Priebe in bewusst ruhigem Ton. Einige hätten da gern sofort die gelbe oder rote Karte gezückt.

Die Unstimmigkeiten um den Sportplatz im Rodetal gären schon etwas länger. Vor allem während der Sommermonate sollen auf dem roten Hartplatz Gräser und anderes Grün gewachsen sein, was den Aktiven natürlich ein Dorn im Auge war. „Dieser Zustand wurde jedoch beseitigt“, bestätigten Frank Priebe und Bürgermeisterin Susanne Glombitza übereinstimmend. Jetzt soll der Platz noch einmal abgezogen werden.

„Wir waren immer im Gespräch“, sagte die Chefin des Rathauses, muss allerdings ein Versäumnis einräumen. Für die defekten Lampen der Flutlichtanlage war schon vor mehreren Monaten der Auftrag zum Austausch vergeben worden. Es war allerdings unbemerkt geblieben, dass dieser nicht ausgeführt wurde.

Das war von den Betroffenen erst jetzt registriert worden, nachdem abends bei früherer Dunkelheit das Flutlicht bei den Trainingseinheiten eingeschaltet werden musste. In den Frühjahrs- und Sommermonaten waren die Fußballer ja ohne Kunstlicht ausgekommen.

Lampen sind da

Dieses Manko soll jetzt kurzfristig behoben werden. „Die erforderlichen Lampen sind bereits vorhanden, sie müssen nur noch gegen die defekten ausgetauscht werden.“ Das soll so schnell wie möglich erfolgen, versprach die Bürgermeisterin.

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