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Northeim: Feuerwehr-Zentrale wird Notunterkunft für Flüchtlinge

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Von: Olaf Weiss

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Die Feuerwehtechnische Zentrale in Northeim: Im Schulungzentrum (Flachbau oberhalb des Turms) sollen übergangsweise Flüchtlinge untergebracht werden. Foto:  Gödecke
Die Feuerwehtechnische Zentrale in Northeim: Im Schulungzentrum (Flachbau oberhalb des Turms) sollen übergangsweise Flüchtlinge untergebracht werden. © Foto: Gödecke

Northeim. Der Landkreis Northeim bereitet sich darauf vor, kurzzeitig Flüchtlinge in der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Northeim unterzubringen. Der Grund: Am Mittwoch, 12. August, kommen 58 Flüchtlinge aus dem Grenzdurchgangslager Friedland an.

Die Menschen stammen aus Eritrea, Irak, Pakistan, Syrien, Afghanistan und der Russischen Förderation. 38 der Flüchtlinge sind Einzelpersonen, 36 davon männlich. Die Flüchtlinge gehören zu einem Kontigent von 3300 geflüchteten Menschen, die Niedersachsen in der kommende Woche zugewiesen werden.

„Ich hoffe, dass wir alle verteilen können“, sagte der Erste Kreisrat, Dr. Hartmut Heuer. 20 Mitarbeiter mit Autos sollen bereit stehen, um die 58 Ankömmlinge auf Wohnungen im Kreisgebiet zu verteilen.

Diejenigen, die nicht am ersten Tag untergebracht werden können, sollen im Schulungsraum der FTZ einquartiert werden. 25 Betten haben dort nach seinen Worten Platz. Das kreiseigene Gebäude verfügt außerdem über sanitäre Anlagen und eine Küche, um für die Verpflegung der dort Untergebrachten zu sorgen.

Heuer geht nach eigenen Worten davon aus, dass nicht alle 25 Betten gebraucht werden. Außerdem betont er: „Das soll keine Dauerlösung sein.“ Bayrische Verhältnisse soll es im Landkreis Northeim nicht geben. Dort werden bereits Zeltstädte für die Flüchtlinge errichtet.

Der Landkreis sucht weiter insbesondere nach kleineren Wohnungen. Denn gerade die gemeinsame Unterbringung von alleinstehenden Flüchtlingen unterschiedlicher Herkunft hat sich als problematisch herausgestellt.

Wohnungsangebote können in der Kreisverwaltung an Karsten Haase, Telefon 05551/ 708754, gerichtet werden.

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