Redaktion Northeim

Unweit von Göttingen zwischen Weser und Harz arbeitet in der Kreisstadt Northeim die am nördlichsten gelegene HNA-Redaktion. Und die hat eine Dependance in Uslar am Solling, wo täglich mehrere Wechselseiten produziert werden. Im Raum Uslar erscheint die HNA unter dem Titel Sollinger Allgemeine.

Leitung

Olaf Weiss (ows),
Tel.  05551 - 600744 

Sekretariat Cornelia Germerott
Fon:  05551 - 600732 
Fax: 05551-600739
Redaktion

Fon:  05551 - 600722
Fax: 05551 - 65950
E-Mail: northeim@hna.de

Kathrin Plikat (kat)
Tel.  05551 - 600741 

Axel Gödecke (goe)
Tel.  05551 - 600743 

Hans-Joachim Oschmann (ajo)
Tel.  05551 - 600731 

Niko Mönkemeyer (nik)
Tel.  05551 - 600742 

Marco Washausen (mwa, Lokalsport)
Tel.  05551 - 600740 

Schlagworte zu diesem Artikel

kalksee
(4)(0)

Sehr geehrte HNA-Redaktion,
den folgenden Brief habe ich an das Northeimer Bauamt gesandt.
Sehr geehrte Damen und Herren,
nachdem ich mit meiner Mutter die Stadt Northeim im Rollstuhl 'erobern' & 'erklimmen' muss, möchte ich ihnen folgendes mitteilen:
Im gesamten Stadtbereich ist nur ein sehr mühevolles Fortbewegen mit einem normalen Rollstuhl möglich. Sämtliche Bordsteinkanten, selbst wenn sie abgeflacht sind, können nur schwerlich überwunden werden. Die Höhe der Kanten ist für das vordere kleine Rad des Rollstuhls unangemessen hoch. Eine ebenerdige Abflachung erscheint mir unumgänglich.
Bereits am Beginn der Fußgängerzone von der Mühlenstraße aus sind unverständlicherweise zwei Kanten direkt hintereinander, die Kanten an den Querstraßen sind in der Regel zu hoch. Das Pflaster auf dem Marktplatz mag zwar historisch nachempfunden sein, jedoch für Rollstuhl- und Rollatornutzung völlig ungeeignet.
Bei meinen Besuchen stelle ich immer wieder fest, dass besonders der Wochenmarkt (Mi. + Sa.) von älterem Publikum besucht wird und hier eben Senioren sich mit Rollatoren etc bewegen und schwerlich voran kommen.
Die Mitarbeiter und Planer des Bauamtes sollten einmal unter den Bedingungen des betroffenen Personenkreises 'ihre umgesetzten Bauvorhaben' testen bzw. einen Rollstuhlfahrer aktiv fahren, die Konsequenzen dürften sich deutlich auf die Durchführung von zukünftigen Baumaßnahmen auswirken.
Da auch die Stadt Northeim dem demoskopischen Faktor nicht entrinnen wird, im Gegenteil scheint mir der Anteil älterer Bewohner bereits jetzt schon sehr hoch (subjektiver Eindruck bei meinen Aufenthalten?), leider kenne ich ihre örtliche Statistik nicht.
Meine Beobachtungen beschränken sich hierbei nicht nur auf die Innenstadt, sondern in den letzten Wochen auch besonders im Umfeld von Senioreneinrichtungen z.B. DRK, Stimerling. Spaziergänge im Umfeld dieser Einrichtungen sind eher als Hindernislauf einzuordnen.

Mit freundlichem Gruß
Norbert Müller

Alle Kommentare anzeigen