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Kreis-Sparkasse: Schuhwall könnte Gewerbe-Standort werden

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Von: Olaf Weiss

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Steht leer: Das ehemalige Gebäude der Gutenberg-Realschule Realschule in Northeim. Links oben ist die nicht zur Schule gehörende Schuhwallhalle zu sehen.
Steht leer: Das ehemalige Gebäude der Gutenberg-Realschule Realschule in Northeim. Links oben ist die nicht zur Schule gehörende Schuhwallhalle zu sehen. © Gödecke, Axel

Northeim. Die Entwicklung eines neuen Wohnquartiers am Northeimer Schuhwall wird es nicht geben. Das betonte der Vorsitzende des KSN-Vorstands, Guido Mönnecke, bei der Bilanz-Pressekonferenz am Montag. Wie die KSN die Zukunft des ehemaligen Realschul-Standorts sieht, lesen Sie hier.

Die Kreis-Sparkasse Northeim, die im Auftrag des Landkreises Northeim die Vermarktung des ehemaligen Gebäudes der Gutenberg-Realschule betreibt, sieht die Zukunft des Geländes eher im gewerblichen Bereich. Die Entwicklung eines Wohnquartiers dort würde nach Mönneckes Worten angesichts einer begrenzten Nachfrage von zusätzlichem Wohnraum in direkter Konkurrenz zum geplanten Quartier an den Sturmbäumen stehen, das seitens der KSN Priorität habe. Als Standort für Gewerbe oder Freiberufler (also für Ärzte, Steuerberater und Rechtsanwälte) habe das Gelände aber Potenzial. Einen Erhalt des rund 50 Jahre alten Schulgebäudes schloss Mönnecke aus. Eine anderweitige Nutzung sei kaum möglich.

„Die Sparkasse baut keine Sporthalle“, trat Mönnecke Gerüchten entgegen, die KSN plane anstelle der Schuhwallhalle den Bau einer neuen Sporthalle. Ein solches Projekt gehe am Auftrag einer Sparkasse vorbei. Dabei erinnerte er daran, dass die Sparkassen-Arenen in Göttingen und Hildesheim im Rahmen von Sponsoring zu ihren Namen gekommen seien.

Zum noch als Krankenhaus-Standort genutzten Sturmbäume-Gelände betonte Mönneckes Vorstandskollege Bernd Sommer: „Wir erwarten, dass bis Ende 2014 ein rechtsgültiger Bebauungsplan vorliegt“, Anfang 2015 will die KSN mit der Vermarktung der rund 40.000 Quadratmeter großen Fläche beginnen. Es gebe bereits Interessenten. Für konkrete Verkaufsverhandlungen sei es aber noch zu früh, betonte Sommer.

Die Wiederbebauung des Klinik-Geländes soll innerhalb von fünf Jahren weitgehend abgeschlossen sein. Dort sollen Einfamilienhäuser, aber auch Mehrparteienhäuser entstehen, die sowohl die Bedürfnisse von jungen Familien als auch von Senioren erfüllen. (ows)

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