Sanierungsarbeiten auf dem Mittelstreifen laufen bereits

Nach A7-Skandal: Bodenproben sorgen für Verkehrsbehinderungen ab Bockenem

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Hier läuft die Sanierung: Nördlich von Bockenem wird der Mittelstreifen bereits saniert. Die Seitenbereiche sollen folgen.

Bockenem. Die Autobahn 7 nördlich von Seesen bleibt Baustelle. Am Montag, 21. November, beginnen vorbereitende Arbeiten für die Sanierung der Seitenstreifen.

Zwischen dem Dreieck Salzgitter und der Anschlussstelle Bockenem werden Bodenproben für die geplanten Sanierungsarbeiten entnommen. Hintergrund der Arbeiten ist die Panne zwischen 2011 und 2014: Ein Bauunternehmen hatte bei den Arbeiten zum sechsspurigen Ausbau teerhaltige Bestandteile der alten Straße verwendet. Diese sind mit polyziklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) versehen, die im Verdacht stehen, krebserregend zu sein. Die Inhaltsstoffe wurden in Asphalt vor den 1970er-Jahren im Straßenbau verwendet. Seitdem sind sie verboten.

Aktuell laufen bereits die Sanierungsarbeiten auf dem Mittelstreifen auf sechs Kilometer Länge. Dafür ist die linke Fahrspur in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Ab Montag laufen nördlich dieser Baustelle in Fahrtrichtung Hannover die Beprobungen, die eingrenzen sollen, wie weit der krebserregende Stoff weiter verbaut wurde. Dazu wird die rechte Spur gesperrt.

Die Staatsanwaltschaft Hildesheim ermittelt weiter wegen des Verdachtes eines Umweltdeliktes, teilt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit.

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