Fragen und Antworten

Das neue Gesundheitszentrum in Northeim füllt sich

Schön anzuschauen: Das neue Albert-Schweitzer-Gesundheitszentrum vor der Helios-Klinik am Northeimer Sultmer ist so gut wie fertig. Die Investoren sind der Northeimer Apotheker Wolfram Schmidt und der Facharzt Dr. Wolf-Henning Dörner. Foto: Gödecke

Northeim. Das Albert-Schweitzer-Gesundheitszentrum unterhalb der Helios-Klinik am Sultmer in Northeim füllt sich. Bereits vor einigen Wochen zogen die ersten Praxen ein.

Die Albert-Schweitzer-Apotheke von Hauptinvestor Wolfram Schmidt, der im Vorfeld des Baus viele planerische Hürden zu meistern hatte, ist auch schon offen.

Was hat das Gesundheitszentrum gekostet? 

Allein der Rohbau hat rund fünf Millionen Euro gekostet. Das hatte Hauptinvestor Wolfram Schmidt bei der Grundsteinlegung verraten.

Welche Praxen sind schon offen im Neubau? 

Bereits eröffnet haben die Kinderarztpraxis von Thomas Holstein-Diepold, die von der Wallstraße in den Neubau umgezogen ist, sowie im ersten Obergeschoss die Lungenfacharzt-Praxis von Dr. Helge Granops, die vorher in der Güterbahnhofstraße zu finden war.

Betrieb herrscht auch schon in den anderen Etagen. Wie ist der Stand der Dinge? 

Teilweise schon in Betrieb ist im Erdgeschoss die Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin von Dr. Wolf-Henning Dörner und Dr. Wolfgang Scharnefsky. Offizielle Eröffnung soll laut Mitinvestor Wolf-Henning Dörner anfang Oktober sein. Beide Ärzte sind auch in der Helios-Klinik weiter tätig, wollen aber ihre ambulanten Patienten ausschließlich im neuen Gesundheitszentrum behandeln, sagt Dörner. Nuklearmediziner Dr. Scharnefsky verlege dafür seine Praxis von Einbeck nach Northeim.

Was ist mit dem Gefäßzentrum, das im Gespräch war? 

Das Gefäßzentrum Südniedersachsen mit den Fachärzten Dr. Gerhard Lübbert, Dr. Bernhard Schmitz-Salue, Dr. Alexandra Hähnel, Dr. Silke Wacker. Dr. Lars Köthe und Claus Appel ist im ersten Obergeschoss untergebracht. Es ist größtenteils schon bezogen. Auch hier sollen ausschließlich ambulante Behandlungen erfolgen, so dass der Betrieb in der Helios-Klinik, in der die meisten der genannten Ärzte ebenfalls tätig sind, entlastet wird.

Und was ist mit den beiden obersten Geschossen? 

Dort werden die beiden Medizinischen Versorgungszentren (MVZ), die Helios bisher an anderen Stellen betreibt, von Helios Einzug halten. Patienten und Ärzte dieser Gemeinschaftspraxen werden mit die schönsten Ausblicke aus dem Neubau haben.

Wann werden die beiden Medizinischen Versorgungszentren von Helios eröffnen? 

Los geht es am 10. Oktober mit dem MVZ „Hämatologie und Onkologie Südniedersachsen“ im zweiten Obergeschoss. Hier sind die Fachärzten Dr. Sven Detken, Jörg Seraphin, Dr. Martin Stolze, Volker Halbfaß sowie der Orthopäden Dr. Martin Gehrold vertreten. Bis zum 10. Oktober ist dieses MVZ noch im Ärztehaus am ehemaligen Northeimer Krankenhaus zu finden.

Was passiert mit dem Ärztehaus an den Sturmbäumen? 

Das bleibt natürlich weiterhin mit vielen anderen Fachärzten, der Apotheke am Wieter und dem Orthopädie-Schuhtechniker in Betrieb.

Wann eröffnet das zweite Helios-MVZ im Neubau? 

Das wird nach Angaben von Helios-MVZ-Geschäftsführerin Heike Westerhuis am 24. Oktober der Fall sein. Dann öffnet das „MVZ Northeim“ mit den Fachbereichen Orthopädie sowie Innere Medizin und Gastroenterologie seine Türen im dritten Obergeschoss. Behandelt werden die Patienten dort von den Fachärzten Dr. Silke Harborth, Rüdiger Opitz, Dr. Siegfried Stamm und Dr. Kamyar Emami.

Gibt es neben der engen Zusammenarbeit mit der benachbarten Heliosklinik auch eine Verzahnung zwischen den Facharztpraxen im selben Haus? 

Ja. Zum Beispiel arbeiten beide MVZ zukünftig eng mit dem Radiologen Dr. Wolf-Henning Dörner im Erdgeschoss des Neubaus zusammen.

Wie ist der Stand der Bauarbeiten am Neubau?

Am Gebäude selbst sind alle Arbeiten nahezu abgeschlossen. Bereits zur Hälfte fertig sind laut Mitinvestor Dr. Wolf-Henning Dörner die 130 Parkplätze am neuen Gesundheitszentrum.

Gibt es auch eine Gastronomie?

Ja. Laut Dörner wird das neue Albert-Schweitzer-Gesundheitszentrum ein Restaurant im Erdgeschoss mit einem schönen Blick auf die Seenplatte abrunden. Im Gespräch sei eine Art Bistro. Die letzten Arbeiten in den Räumen laufen.

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