Bauherr ist Kaufmann Tobias Schnabel

Neuer Markt in Northeim schafft 60 Arbeitsplätze

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Der Bauherr und sein Markt: Der Northeimer Kaufmann Tobias Schnabel baut auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses einen neuen Edeka-Markt. Die ersten Mauern stehen schon, im Mai 2017 soll Eröffnung sein.

Northeim. Die Bauarbeiten am neuen Edeka-Markt auf dem Gelände des ehemaligen Northeimer Krankenhauses laufen auf Hochtouren.

Innerhalb von nur acht Wochen ist nicht nur die Bodenplatte des 85 Meter langen und 30 Meter breites Gebäudes gegossen, es stehen auch schon die ersten Mauern. Einweihung wird im Mai 2017 sein, ist sich Bauherr Tobias Schnabel sicher.

Über acht Millionen Euro investiert der Northeimer, der seit Jahrzehnten den 200 Meter entfernten Edeka-Laden an der Bürgermeister-Peters-Straße betreibt, in den neuen Markt. Und man merkt ihm an, dass er sich trotz der Probleme, die es in der Planungsphase aus dem Weg zu räumen galt, richtig aufs nächste Jahr freut: „Wir wollen den Kunden mit dem Neubau ein Einkaufserlebnis bieten, sie sollen sich wohlfühlen.“

Breite Parkplätze 

Mindestens zwei Meter breite Gänge, meist nur 1,60 Meter hohe Regale mit Holzoptik, viel Tageslicht aus den Fensterfronten und den 16 Oberlichtern im Walmdach sollen genauso dafür sorgen, wie der 171 Stellplätze zählende Parkplatz mit je drei Meter breiten Einstellflächen und die unterschiedlich gestalteten Abteilungen.

Als Highlight sticht auf dem Lageplan die Süßwarenabteilung heraus: Sie trägt den Titel „Kirmes“ und ist um ein zehn Meter großes angedeutetes Karussell angeordnet.

Fisch-Abteilung 

Ungewöhnlich groß für Northeimer Verhältnisse wird auch die 22 Meter lange Bedientheke für Fleisch, Wurst, Feinkost und Käse sein, an deren Ende es auch eine Frisch-Fisch-Abteilung geben wird.

Neue Wege geht der Kaufmann auch im Kassenbereich gehen. Neben sechs normalen Kasse wird es vier Selbstbedienungs-Scannerkassen geben.

Die Verkaufsfläche, die Schnabel von nach dem Willen des Stadtrates von 3500 auf 3000 Quadratmeter verkleinern musste, wird nach seinen Worten letztlich sogar nur 2700 Quadratmeter betragen. Den Rest nehmen das Marktleiterbüro und eine separate Leergut-Annahme ein.

Bistro am Eingang 

Von der Verkaufsfläche werden zudem allein der Getränkemarkt 600 und die am Eingang platzierte Obst- und Gemüseabteilung mit Salatfrische-Theken 270 Quadratmeter einnehmen. Integriert in den neuen Markt wird links des Eingangs, in dem ein Geldautomat der Kreis-Sparkasse zu finden sein wird, auch eine Bäckerei-Filiale mit Bistro. Betrieben werden soll die von der Bäckerei Ruch, Rosdorf.

Weitere Besonderheit: Auf dem Dach des Marktes entsteht eine Photovoltaikanlage zur eigenen Stromgewinnung.

Ein wenig stolz ist Schnabel auch darauf, dass er 50 neue Arbeitsplätze schaffen wird. Bereits im jetzigen Edeka-Markt, den er im Mai schließen wird, hat der Kaufmann 35 Frauen und Männer beschäftigt, die mit umziehen werden. In der Bäckerei-Filiale und dem Bistro werden auch noch einmal zehn Mitarbeiter tätig sein, schätzt er.

Baustellen-Fest 

Für Samstag, 29. Oktober, lädt Schnabel von 10.30 bis 13.30 Uhr zu einem öffentlichen Baustellen-Fest mit Blasmusik ein. Es spielen die Musikfreunde Edesheim-Hohnstedt-Northeim.

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