Experten sprengten eine zum Sicherheitssystem gehörende Kartuschenrakete

Flugzeugabsturz bei Northeim: Zweiter Insasse in Lebensgefahr

Northeim. Die Ursache für den Flugzeugabsturz am Donnerstagnachmittag bei Northeim ist weiterhin unklar.

Auch steht noch nicht fest, welcher der beiden Insassen das Flugzeug, das am Donnerstagnachmittag auf einen Acker in der Nähe des Northeimer Flugplatzes gestürzt war, geflogen hat.

Wie die Polizei Northeim am Freitagmorgen weiter mitteilte, schwebt der zweite Insasse, der bei dem Absturz schwere Verletzungen erlitten hatte, inzwischen in Lebensgefahr. Der 68-jährige österreichische Staatsbürger wurde in der Nacht zu Freitag in die Universitätsklinik Göttingen verlegt.

Die Bergung des Flugzeugwracks dauerte bis weit in die Nacht. Der Grund: An Bord befand sich eine sogenannte Kartuschenrakete, die zum Flugzeugrettungssystem gehört.

Entschärfer des Landeskriminalamtes Hannover sprengten die Rakete am späten Donnerstagabend kontrolliert auf dem Acker, auf dem das Flugzeug am Nachmittag abgestürzt war.

Bei dem Absturz war ein 69-Jähriger aus Göttingen ums Leben gekommen.

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Rubriklistenbild: © Mennecke

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