Er sprach Queen Elisabeth beim Staatsbesuch an

Northeimer hat 17.000 Autogramme von Stars aus aller Welt

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Auch von Mick Jagger hat Dirk Lieseberg ein Autogramm: Mit dem Boss der legendären Rockgruppe „Rolling Stones“ hat der Northeimer nach einem Konzert an einem Tisch gesessen. „Wenn die Kameras aus sind, sind die meisten sehr zugänglich.“

Northeim. Dirk Lieseberg hat sich etwas getraut, was strikt verboten ist. Als Queen Elisabeth zu einem Staatsbesuch in Deutschland weilte, hat er sie angesprochen.

Und die englische Majestät hat sich sogar dafür bedankt und ihm die Hand gereicht. Wie man der Queen so nah kommt? „Ich war Personenschützer bei der Polizei und für den Einsatz in Celle eingeteilt“, erinnert sich der 53-Jährige, der über sein geliebtes Hobby mit inzwischen 17.000 Autogrammen abendfüllend erzählen kann.

Er hatte bemerkt, dass der Saum der Jacke der dienstältesten Königin der Welt umgeschlagen war. „Da habe ich mir ein Herz gefasst und sie darauf hingewiesen, weil das sicher auf vielen Fotos der Presseschar aufgefallen wäre.“ Die Reaktion der Königin fand er super. Sie hat den Saum richtig gerückt und sich mit den Worten „Danke für Ihren Mut und Ihre Aufmerksamkeit“ an Lieseberg gewandt und ihm die Hand gereicht. „Das sind Momente, die ich nie vergessen werde“, sagt der Northeimer.

Original-Autogramm: Rock ’n’ Roll-Star King Elvis Presley gehört natürlich auch zur Sammlung des Northeimers.

Von der Queen hat Dirk Lieseberg zwar kein Autogramm, dafür aber von einer anderen britischen Persönlichkeit - nämlich von der ehemaligen Premierministerin Margaret Thatcher. Neben ihr hat er während eines Staatsempfangs im Auto gesessen. „An meiner anderen Seite saß Ronald Reagan, der ehemalige Präsident der Vereinigten Staaten. Die beiden haben sich laufend Witze erzählt,“ erinnert sich Lieseberg.

Es gibt so unendlich viele Geschichten. So hat der Northeimer nach einem Konzert der legendären Rolling Stones neben dem Boss der „rollenden Steine“, Mick Jagger, gesessen.

Als er zum Schutz vor dem Haus des ehemaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Ernst Albrecht abgestellt war, öffnete der plötzlich die Tür und bat seine Aufpasser herein. „Wir haben zusammen Weihnachtslieder mit der Familie gesungen“, schmunzelt der 53-Jährige.

Eine besondere Beziehung hat Lieseberg zum Illustrator der Komikfigur „Windel Winni“, Bert Elter. „Vom ihm habe ich sogar einen persönlichen Glückwunsch zu meiner Hochzeit bekommen - natürlich mit Zeichnung.“ Besonders mag er auch Friz Freyleng, den Zeichner von Paulchen, dem rosaroten Panther, und Henry Mancini, der die Musik „Pink Panther Theme“ geschrieben hat.

Angefangen hat die Sammelleidenschaft von Dirk Lieseberg bereits in seinen Kindheitstagen. Damals ließ er sich von seinen Mitschülern Passbilder geben, zu denen jeder etwas dazu schreiben musste. Später mussten alle Freunde, die zu ihm nach Hause kamen, „etwas Einzigartiges“ auf eine Wand schreiben.

Sein erstes Promi-Autogramm bekam er von seinem Vater, das war eins von Gerd Müller, dem „Bomber der Nation“. Sehr viele Autogramme hat er selbst gesammelt, seine Polizeikollegen haben ihn tatkräftig unterstützt und natürlich ist er auch auf Sammlerbörsen fündig geworden.

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