Tosender Schluss-Applaus für Tänzer

Tanzshow in der Northeimer Stadthalle: Von James Bond bis Avatar

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Unser Foto zeigt eine junge Akteurin aus dem bekannten Streifen „Fluch der Karibik".

Northeim. Die Tanzschülerinnen von Kerstin Baufeldt füllten mit ihrer Show die Northeimer Stadthalle gleich zweimal. Am Ende gab es stürmischen Applaus.

Mit Lob und Komplimenten sollte man vorsichtig umgehen: Bei der Show des Katlenburger Tanzstudios Kerstin Baufeldt, das mit „Movie on Stage“ im wahrsten Wortsinn eine Tanzshow zu Filmklassikern auf die Beine gestellt hatte, wäre das jedoch völlig unangebracht. Denn was die 275 Eleven an zwei Nachmittagen auf die Bühne der ausverkauften Stadthalle gezaubert haben, ist einfach traumhaft schön.

Erlebenswert sind vor allem die gelebten Emotionen. Was dort auf der Bühne abgeht, reißt die Zuschauer in ihren Bann. Die kleinen Ratten von „Ratatouille“ zum Beispiel, sie sind so süß und vor allem individuell. Da gibt es kein Einheitsstrahlen wie bei den älteren Tänzerinnen, da lächelt (oder auch nicht) und tanzt jede für sich, ohne das die Einheit darunter leidet.

Je älter die jungen Damen werden, so perfekter mutet alles an. Alles greift ineinander, dieses unwiderstehliche Lächeln, die grazilen Figuren der jungen Ladys, ihre Bewegungen, Anmut und Grazie - ja, das passt.

Auftritt in Northeimer Stadthalle: Tänzer zeigten Szenen aus der Filmgeschichte

Es gibt etliche Überraschungsmomente, zum Beispiel, als bei „Sister Act“ aus den braven Nonnen plötzlich wilde und erotische Damen werden, die mit hochgeschleuderten Röcken über die Bühne fegen. Und es gibt die Momente zu Innehalten wie bei „Schindlers Liste“, wobei Trauer und Tränen spürbar werden.

Wer sich noch ein paar Gedanken machen möchte: Diese herrlichen Kostüme der Tänzerinnen sind nicht von der Stange, sondern selbst geschneidert. 40 Helfer vor und hinter der Bühne verdienen ebenso einen Sonderapplaus wie der zaubernde und charmant plaudernde Conferencier Michael Tschernich.

Nein, sie wird natürlich nicht vergessen, die Macherin der Show: Kerstin Baufeldt. Der tosende Schluss-Applaus für sie war der Lohn für nicht gezählte Vorbereitungsstunden in zwei Jahren. Sie stand übrigens auch auf der Bühne, als alter Farmer Shaun mit seinen Schäfchen.

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