200 Gäste bei Neujahrs-Empfang

Volksbank Göttingen: Erfolgreich durchs Niedrigzinsjahr

Plauderrunde: Architekt Roman Graf (links) im Gespräch mit dem Northeimer Volksbank-Geschäftsstellenleiter Gustav-Eckhard Rohmann und den Bankvorständen Markus Bludau und Hans-Christian Reuß.

Northeim. Die Volksbank Göttingen freut sich über gute Zahlen im Geschäftsjahr 2015. Das Geschäftsvolumen des Institutes stieg (einschließlich des Kundenwertpapierdepots) um 87 Millionen Euro auf 920 Millionen Euro. Das wurde am Mittwochabend beim Neujahrsempfang des Kreditinstitutes bekannt.

Rund 200 Gäste waren in die Hauptgeschäftsstelle nach Northeim gekommen.

Die Bilanzsumme der Genossenschaftsbank stieg um drei auf 716 Millionen Euro. Das ordentliche Betriebsergebnis liegt für 2015 bei 6,1 Millionen Euro und damit leicht über dem Vorjahr, berichtete Bankvorstand Hans-Christian Reuß. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 5,3 Millionen Euro.

Positiv entwickelte sich das Kreditgeschäft der Volksbank Göttingen. So wuchs der Bestand um beachtliche 39 Millionen Euro und somit um gut zehn Prozent auf mehr als 408 Millionen Euro.

„Ein grundsolides Wachstum - und das deutlich über dem Durchschnitt der deutschen Kreditinstitute“, sagte Reuß. Dabei steigerte die Bank sowohl bei den kurz- und mittelfristigen Krediten als auch bei den langfristigen Krediten ihr Geschäft.

Angesichts der für Kreditnehmer traumhaft niedrigen Zinsen erhöhten sich die Baufinanzierungen nach Reuß Worten um 23 Millionen Euro auf fast 237 Millionen Euro. Das gesamte Neugeschäftsvolumen belief sich 2015 auf außergewöhnliche 151 Millionen Euro, hieß es beim Neujahrsempfang.

Die Kundeneinlagen stiegen um sieben auf 567 Millionen Euro an. Vorherrschend waren dabei die kurzfristigen Spareinlagen. Aber: „Wertpapiere sind derzeit ein erfolgreicher Weg, der Niedrigzinsfalle zu begegnen“, sagte Bankchef Reuß.

Das Northeimer Aufsichtsratsmitglied Jutta Gebhardt dankte dem Vorstand, dass er die Genossenschaftsbank so erfolgreich durch das NiederzinsJahr 2015 gebracht hatte.

Langes Grußwort

In seinem Grußwort, das nicht so kurz ausfiel, wie er es selbst zu Beginn angekündigt hatte, ließ Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser die aus einer Sicht Erfolge des vergangenen Jahres Revue passieren: unter anderem den Kauf des Rathauses, die Rettung der Stadthalle und den Bau des Kunstrasenplatzes durch Eintracht Northeim.

Außerdem bedauerte er, dass es nicht zur probeweisen Teilöffnung der Fußgängerzone komme. „Da hätten wir mehr Mut beweisen können“, sagte er an die Adresse des Stadtrates, der den Beschluss zur Teilöffnung im Dezember wieder zurückgenommen hatte, nachdem eine Bürgerinitiative einen Bürgerentscheid gegen die Teilöffnung durchgesetzt hatte. 

Neujahrs-Empfang der Volksbank Göttingen in Northeim

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