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„Wohnen in Northeim“ kauft ehemalige Realschule

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Von: Olaf Weiss

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Ehemalige Gutenberg-Realschule: Das seit fünf Jahren nicht mehr genutzte Gebäude verfällt zusehends. Zuletzt hatte der Landkreis Dachziegel als Reserve für andere Gebäude entfernt. Archivfoto:  Jelinek
Ehemalige Gutenberg-Realschule: Das seit fünf Jahren nicht mehr genutzte Gebäude verfällt zusehends. Zuletzt hatte der Landkreis Dachziegel als Reserve für andere Gebäude entfernt. Archivfoto:  Jelinek

Northeim. Die "Wohnen in Northeim" GmbH hat das Gelände der ehemaligen Gutenberg-Realschule in Northeim vom Landkreis gekauft. Was dort entstehen soll, ist noch offen.

Das hat Geschäftsführerin Katharina Franzke am Montag der HNA mitgeteilt. Über den Kaufpreis haben die Geschäftspartner Stillschweigen vereinbart.

Sie kündigte an, das seit fünf Jahren leerstehende Gebäude werde demnächst abgerissen. Voraussetzung für eine Wiederbebauung sei die Änderung des Flächennutzungsplans durch den Northeimer Stadtrat.

Wohnen in Northeim plant keine schnelle Bebauung des Geländes zwischen Schuhwall und der Bahnlinie Richtung Herzberg. Nach Franzkes Worten sei in den nächsten drei Jahren nicht mit einem Baubeginn zu rechnen. Der Fokus der im Besitz der Kreis-Sparkasse Northeim (KSN) befindlichen Wohnungsbaugesellschaft liege zunächst auf dem ehemaligen Krankenhaus-Gelände an den Sturmbäumen. Auf dem Areal, das die KSN von Helios gekauft hat und das nach dem Klinikbabriss nun an die KSN übergeben wird, ist die Gesellschaft einer der potentiellen Bauherren.

2000 Wohnungen

Wohnen in Northeim ist nach eigenen Angaben das größte Wohnungsunternehmen im Kreis Northeim. Neben rund 1500 Mietwohnungen im Northeimer Kernstadtgebiet hat es weitere 500 Wohnungen in Northeimer Ortschaften, der Gemeinde Nörten-Hardenberg sowie in den Städten Moringen und Uslar im Angebot.

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