Tag der offenen Gärten: Zwei schöne Exemplare in Sebexen waren dabei

Sebexen. Sowohl das Ehepaar Ude als auch das Ehepaar Jörn in Sebexen rechneten mit etwa 500 Besuchern beim „Tag des offenen Gartens“, wie im Vorjahr.

Diese Schätzung nahmen sie allerdings vor, ehe ein gewaltiger Gewitterguss niederging, der den einen oder anderen vielleicht doch davon abgehalten hat, eine Schaufahrt zu den verschiedenen offenen Idyllen, Oasen und Paradiesen zu unternehmen.

„Ein Herzinfarkt zwang mich, 2006 in Rente zu gehen“, erzählte Hans Hermann Ude. Danach widmete er sich verstärkt dem 3000 Quadratmeter großen Garten, dessen Anlage er 1994 mit einem Teich begonnen hatte. Naturmaterialien stehen im Vordergrund. So wurden die Geländer der Brücken und Stege aus entrindeten Ästen gebaut.

Ude hat viel Fantasie. Die lebt er in den kleinen Interieurs, die mit eigenen Gemälden geschmückt sind, und in den Figuren aus, die überall im Gebüsch zu finden sind. Da gibt es zum Beispiel ein veritables Himmelbett und eine scheinheilige hölzerne Eule mit Beute. Ehefrau Elke backt für ihr Leben gern und bewirtete die Besucher am schmucken Party-Häuschen mit Selbstgebackenem. Den Kaffee dazu kochte ihr Ehemann.

Koniferen sind das Hobby von Hans-Jürgen Jörn, während Ehefrau Karin für den lauschigen Rosengarten zuständig ist. Seit 20 Jahren bauen sie gemeinsam am Garten auf dem 2500 großen Grundstück. Auch einen Zierkarpfenteich haben sie angelegt. Auch hier wurden die Besucher bewirtet.

Das Ehepaar Jörn war zum fünften Mal beim „Tag des offenen Gartens“ dabei, Ehepaar Ude zum zweiten Mal. In unserer Region gab es in diesem Jahr insgesamt 25 offene Gärten.  

Wer sich nächstes Jahr neu beteiligen möchte, kann sich unter www.stauden-rosen.de bewerben.

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