In Schnedinghausen und Bentierode falsche Zettel

Ratswahlen in zwei Dörfern werden nicht wiederholt

Foto: dpa

Northeim / Einbeck. Weder in der Northeimer Ortschaft Schnedinghausen noch in der Einbecker Ortschaft Bentierode wird es eine Nachwahl zu den Stadtratswahlen geben. Das beschlossen die Gemeinde-Wahlausschüsse.

Beide Gremien haben die Ergebnisse der Ratswahlen als endgültig festgestellt, obwohl in beiden Dörfern falsche Stimmzettel ausgegeben worden waren.

In Schnedinghausen hätten 80 Einwohner an der Ratswahl teilgenommen. Die abgegebenen Stimmen hätten zu keiner Änderung des Gesamtergebnisses der Ratswahl geführt, erklärte Kämmerer Jörg Dodenhöft. Es sei nicht davon auszugehen, dass in dem Dorf bei einer Nachwahl alle Wähler ihre Stimme nur einer Partei oder einem Kandidaten geben. Dies habe auch das Ergebnis der Kreistagswahl in Schnedinghausen gezeigt. Aus diesem Grund würden die abgegeben Stimmen für die Ratswahl in Schnedinghausen für ungültig erklärt.

Ähnlich ist die Situation in der Einbecker Ortschaft Bentierode. Hier war der Irrtum mit den falschen Wahlzetteln allerdings schon gegen 11 Uhr aufgefallen, so dass nur 24 Stimmzettel für ungültig erklärt werden mussten Die 24 Zettel hätten die Stimmzahlen rein rechnerisch um den Faktor 0,074 verändern können, was das Stadtratswahlergebnis im Ganzen aber nicht verändern würde, sagte Vize Gemeindewahlleiter Dr. Florian Schröder. (goe/zfb)

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