Drei neue Fahrzeuge, 16 neue Stellen

Rettungsdienst im Landkreis Northeim wird aufgestockt

Northeim. Die kürzlich vom Kreistag beschlossene Neuverteilung der Rettungswagen zum 1. Mai hat für den Landkreis Northeim weitreichende Folgen.

Insgesamt sollen drei neue Fahrzeuge angeschafft werden. Auch personell werden die beteiligten Organisationen - Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) und Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) - aufstocken. 16 neue Stellen werden geschaffen.

Während in Northeim abends und nachts sowie an Samstagen ein Rettungswagen weniger stationiert ist, wird in Uslar, Einbeck und Bad Gandersheim künftig tagsüber ein zweiter Rettungswagen in den Dienst gehen (wir berichteten). „Unterm Strich sind das zwei zusätzliche Rettungswagen für den Landkreis“, erklärt Erster Kreisrat Dr. Hartmut Heuer und betont: „Für die Menschen in Northeim wird sich nichts verschlechtern, auch wenn hier zeitweise ein Fahrzeug weniger im Dienst ist.“

Diese Tatsache hatte bei vielen Menschen für Irritationen gesorgt. So wurden beispielsweise auf der Facebook-Seite der HNA Befürchtungen geäußert, dass Northeim künftig unterversorgt sein könnte. „Die Analyse der Einsatzstatistik hat ergeben, dass der zweite Northeimer Rettungswagen oft außerhalb seines regulären Einsatzgebiets eingesetzt wurde, nämlich dort, wo jetzt weitere Rettungswagen stationiert werden“, erläutert der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes, Dr. Bodo Lenkewitz. Dabei sei häufiger die Hilfsfrist von 15 Minuten nicht eingehalten worden. Deshalb sei die Neustrukturierung notwendig geworden.

Die zusätzlichen Rettungswagen in Einbeck und Bad Gandersheim werden vom DRK betrieben, das abends, nachts und an Samstagen seinen Rettungswagen in Northeim verliert. Das zweite Fahrzeug in Uslar wird vom ASB besetzt. Darüber hinaus stellen die Johanniter für Northeim einen zusätzlichen Krankenwagen.

Mehr zum Thema in der Mittwochausgabe der Northeimer und der Sollinger HNA.

Rubriklistenbild: © dpa

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