Guter Zweck im Mittelpunkt

Mit umgebautem Feuerwehrbus: Alheimer machen bei Rallye nach Gambia mit

Starten im Februar mit dem Feuerwehrauto vom Typ IFA W50 nach Afrika: vorne von links Johanna Brehm und Thomas Rathke, hinten Fabian Bickel und Albrecht Leppin. Foto: Meyer

Alheim/Banjul. Die Spannung steigt: Nur noch wenige Wochen, dann beginnt für Fabian Bickel, Thomas Rathke, Johanna Brehm und Albrecht Leppin die Rallye Dresden-Dakar-Banjul.

Mit einem ausrangierten Feuerwehrauto werden sich die vier auf den 7000 Kilometer weiten Weg nach Gambia in Westafrika machen. Am 28. Februar geht es los.

Immer samstags treffen sich die vier Abenteurer aus Hergershausen, Heinebach, Beiseförth und Melsungen zum Werkeln am Feuerwehrauto in Niederellenbach. Das Fahrzeug haben sie in den vergangen Monaten umgebaut und für die Reise durch die Wüste gerüstet, aber immer noch ist viel zu tun. Kürzlich stand die Instandsetzung alter Räder auf dem Programm: Für den Sand, erklärt Thomas Rathke, wird das Fahrzeug breitere Reifen benötigen, die im Laderaum mitfahren und erst in Afrika aufmontiert werden.

Alle Impfungen sind erledigt, ein für Mauretanien notwendiges Visum beantragt. Die Reisepässe befinden sich noch in der mauretanischen Botschaft in Berlin. Die vier Abenteurer sind gelassen. Es sollte alles klappen.

Guter Zweck im Mittelpunkt 

Neben dem Abenteuer steht ein guter Zweck im Mittelpunkt der Reise: Am Ziel werden alle Rallye-Teilnehmer ihre Fahrzeuge versteigern. Viele Sponsoren hat die Gruppe gefunden. Besonders dankbar sind die vier der Rotenburger Autowerkstatt von Ralf Jordan. Der spendierte unter anderem einen Ölwechsel und zahlreiche Ersatzteile. Weitere Sponsoren sind der Gruppe willkommen. Eine Zylinderkopfdichtung als Ersatz wird noch benötigt. Sachspenden wie Kinderspielzeug wollen die vier mit an den Zielort nehmen. Geld können sie auch gebrauchen, denn der Kraftstoff für die weite Fahrt wird teuer. Wer mag, kann die Gruppe und das Feuerwehrauto immer samstags in Niederellenbach an der Fuldabrücke besuchen, wo das Fahrzeug auf einem Grundstück an der Straße steht.

Im Internet ist die Gruppe unter www.truck-for-africa.de und www.facebook.com/truck.for.africa erreichbar. 

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