Gemeinde arbeitet vorbildlich

Alheim ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert

Alheim ist für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis nominiert: Einen Anteil daran hat das Energiekonzept der Gemeinde, mit Beteiligung des Solarstromherstellers Kirchner Solar Group in Heinebach (vorne auf dem Bild). Foto:  nh

Alheim. Ein Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit: Das kann sich die Gemeinde Alheim jetzt auf die Fahnen schreiben. Der Grund: Alheim wurde für den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2016 nominiert, neben acht weiteren Bewerbern.

Für den Sieger gibt es eine projektgebundene Summe von 35.000 Euro von der Allianz Umweltstiftung. Die Preisverleihung findet am 25. November in Düsseldorf statt. Dann zeigt sich, ob Alheim das Rennen gemacht hat.

Ihre Entscheidung, Alheim in die engere Wahl zu nehmen, begründet die Expertenjury wie folgt: „Die nordhessische Gemeinde Alheim ist voller Energie“. Die kleine Gemeinde nahe Kassel sei eine mehrfach ausgezeichnete Modellkommune - in Sachen erneuerbare Energie, Bildung und Flüchtlingshilfe. Möglich mache das die überwältigende Mitmachkultur unter den Alheimern. Als Teil der ZuBRA-Region sei Alheim stark vernetzt mit den umliegenden Städten und Gemeinden - und nehme selbst unter den Städten in Sachen Nachhaltigkeit eine Vorreiter-Rolle ein.

In allen nominierten Region stellte die Jury einen zunehmend integrativen Ansatz der Nachhaltigkeitspolitik fest, erklärt Alice Berger, Generalsekretärin der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis. Das sei eine positive Entwicklung, die mehr Transparenz schaffe und zur Zufriedenheit und Lebensqualität der Bürger beitrage.

Mit dem deutschen Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden werden Kommunen prämiert, die im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeit eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und Nachhaltigkeitsprojekte in Ökologie, Ökonomie und Soziales umsetzen.

Mehr Infos gibt es auf www.nachhaltigkeitspreis.de.

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