Erstaufnahmeeinrichtung bleibt erhalten

Flüchtlinge: Unterkünfte in Bebra und Bad Hersfeld schließen, Rotenburg bleibt

Rotenburg. Die Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge bleibt in Rotenburg weiterhin erhalten. Das Standortorganisationskonzept der Landesregierung, das mit Blick auf zurückgehende Flüchtlingszahlen weiterentwickelt worden ist, sieht den Erhalt der Einrichtung in der früheren Alheimer-Kaserne vor. Laut einer Pressemitteilung des Hessischen Sozialministeriums werden die Stand-By-Unterkünfte im Bad Hersfelder Herkulescenter und im Bebraer Toom-Baumarkt hingegen endgültig geschlossen.

Bei der Zuweisung nach Rotenburg werden besonders Menschen mit Behinderungen, Familien und Schwangere berücksichtigt, die Einrichtung wurde entsprechend ausgestattet. Aktuell sind nach Angaben von Einrichtungsleiter Thomas Baader 430 Flüchtlinge in der ehemaligen Kaserne untergebracht. Er geht davon aus, dass diese Zahl aufgrund von Schließungen an anderen Orten steigen wird.

Ein Jahr nach dem „Wir schaffen das“ der Bundeskanzlerin stimmt Bürgermeister Grunwald der These zumindest in Bezug auf die Erstaufnahmeeinrichtung zu: Durch intensive Bürgerinformation sowie die Zusammenarbeit von Stadt, Kirche und Ehrenamtlichen habe sich das Zusammenleben mit den Flüchtlingen beispielhaft positiv entwickelt. Grunwald lobte auch die Landesregierung, die die Stadt nicht zuletzt finanziell gut begleitet habe.

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