Arbeitsgruppe des Bündnisses „Bunt statt Braun“ will Geschichte der Region erkunden

Bad Hersfeld. Eine neue Arbeitsgruppe zur Geschichte der Region hat das Bündnis „Bunt statt Braun“ Hersfeld-Rotenburg ins Leben gerufen.

Eine Exkursion zum Zwangsarbeitslager Pfaffenwald hatte die Besucher des Plenums inspiriert, weitere derartige Veranstaltungen auszurichten. Die Arbeitsgruppe will historische Hintergründe erarbeiten und öffentliche Termine organisieren. Inhaltlich sollen besondere geschichtliche Ereignisse und Orte der Region aufgegriffen werden. Als Themen wurden angesprochen: Die besondere Geschichte der Sinti in Bad Hersfeld, die Pogrome gegen die jüdische Bevölkerung in der Region, der Einsatz von Zwangsarbeitern in Hersfelder Betrieben zur Zeit des NS-Regimes, die Rolle des Bahnhofs Bebra als „Umschlagsplatz“ beim Transport in die Vernichtungslager der Nazis und die Treffen ehemaliger SS-Angehöriger Ende letzten Jahrhunderts in Bad Hersfeld.

Die Gruppe strebt eine Zusammenarbeit mit Zeitzeugen und Schulen der Region an, um die Themen generationsübergreifend zu behandeln. Wer Interesse hat, in der bereits vielfältig besetzten Arbeitsgruppe mitzuwirken, wendet sich an den Projektkoordinator Hartmut Futterlieb, Tel.: 06621/74905, E-Mail: hartmut.futterlieb@t-online.de und wird zum Gründungstreffen der Gruppe eingeladen. (red/zac)

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